Wahlen 2010: Dein Dresdner Lieblinkslokal

3 Februar 2010

Es ist wieder so weit. Unter www.sz-online.de/leserwahl kann man wieder dem Lieblinkslokal seine Stimme geben.  Zu gewinnen gibt es 3 Feinschmeckermenüs…mmm.

Also auf geht’s, pusht euren Liebling auf das Podest!


Original vs. Cover: Tanzanleitungen

30 Januar 2010

Wo ist der Unterschied?


Original vs. Cover: The Riddle

13 Januar 2010

Die folgende “Cover”-Version wurde zufällig gehört auf mdrFigaro in Folk & Welt und für sehr interessant befunden. Die Band Eläkeläiset war mit ihren finnischen Versionen bekannter Pop- und Rockstücke schon sehr produktiv und weist eine beachtliche Diskographie auf. Übrigens: Im April auch live in vielen deutschen Städten zu erleben.

“The Riddle”

Original vs. Cover


Erlebnis Zarenkeller

30 Dezember 2009

Weihnachtszeit, Schlemmerzeit. Die Gemütlichkeit steigt, das Bedürfnis mit allen Freunden, Anverwandten, Bekannten und Kollegen vor Jahresende noch einmal gesellig beisammenzusitzen bestimmt den Terminkalender. Hochkonjunktur für die Erlebnisgastronomie.

Eines der zahlreichen Erlebnisrestaurants in Dresdens Einzugsgebiet ist der Zarenkeller. Angesiedelt in Niederwartha ist das Lokal nicht gerade zentral gelegen. Parkplätze sind vorhanden, die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel auch (sogar noch Tarifzone Dresden), allerdings nicht ausreichend für einen langen Abend.

Mag der Name Zarenkeller auch russisch anmuten, ist das Konzept der Lokation rein mittelalterlich angelehnt. Man wird in die Erlebniswelt des Mittelalters entführt (sollte sich aber auch darauf einlassen wollen). Eingelassen wird man als Gruppe, denn der erste Gang des Gastmals (Met aus dem Bullenhorn) wird direkt auf dem Weg zum Tisch erledigt, nachdem man die Hände gewaschen und getrocknet bekommen hat. Da das einzige zur Verfügung stehende Besteck des Abends ein Holzdolch ist und man recht oft seine Hände zum Essen benutzt, ist die Waschung sehr angebracht, auch wenn man in Zeiten der Schweinegrippe ein leicht mulmiges Gefühl dabei hat, über die Reinlichkeit nicht selbst bestimmen zu können. Nachdem man im Stehen seinen Met geschlürft hat, wird man zu seinem Tisch geführt. Die Gasträume sind in einem Kellergewölbe eingerichtet. Mittelalterlich anmutende Holztische und -bänke stehen dicht gedrängt, letztere für verwöhnte Neuzeitgesäße sogar gepolstert. Dass die die Möglichkeiten, seine winterliche Garderobe abzulegen, begrenzt sind, fällt mindestens denjenigen auf, die vor (oder besser unter) einer Jackenansammlung sitzen müssen. Die Beleuchtung ist mittelalterlich passend gestaltet. Kerzen und einige unauffällige, rote Scheinwerfer sorgen für heimelige Stimmung.

Der Ablauf des Abends ist einfach. Zwischen den einzelnen Gängen des Gastmahles wird man mittelalterlich unterhalten. Zum einen mit Musik, meist mit Dudelsack. Zum anderen mit einem leichten Mitmachprogramm. Wie zünftig gejubelt wird muss da geübt werden und dem Tischnachbarn muss die (recht speckig riechende) Serviette um den Hals gebunden werden. Die bedeutendste Rolle wird allerdings dem Auserwählten zuteil, der das Vorkosten der Speisen zu übernehmen hat. Dieser sollte ein bisschen mitspielen und eine Kostprobe des anstehenden Ganges testen. Wenn er/sie nach 10 Sekunden noch steht, wird serviert. Wenn der/die Auserwählte allerdings eine begriffsstutzige Teenagerin ist, die das mit dem möglichen Gift im Essen allzu wörtlich nimmt, kann man schonmal ein Weilchen auf sein Essen warten, darf derweil aber dem erstaunlichen Schauspiel beiwohnen, wie jemand durch Begriffstutzigkeit und Schnipperei den Unmut der hungrigen Meute auf sich zieht. Die Show und das Ambiente ist passend zu dem, was man sich auf die Fahnen schreibt. Es gibt dafür stimmige 8 Punkte.

Das von den Testern gebuchte Gastmahl “Entenkeule” begann wie schon erwähnt mit dem “Met aus dem Bullenhorn”. Zum Genießen war da im Gang wenig Zeit. Das eigentliche Essen beginnt mit “Schätzen aus der Kornkammer mit Schmalz”. Ziel dieses Ganges ist, sich aus einem kleinen Brotlaib einen Suppenteller herauszuessen. Denn es folgt “der Bettelmönche Lieblingsmahl”, was in diesem Falle eine Karottencremesuppe umschreibt. In Kombination mit dem Brot bekommt sie eine erstaunlicherweise mit dem Holzdolch löffelbare Konsistenz. Brot und Suppe geben eine schmackhafte Kombination.
Als nächstes warten “Wachteln mit Pilzen”. Erstere werden jedem einzeln vom langen Spieß auf den Teller geschoben. Der persönliche Geschmackseindruck war eher nicht überwältigend. Die süßliche Marinade außen hatte kaum würzenden Einfluss auf das innere des Fleisches. Die Pilze dagegen waren recht würzig. Der Hauptgang bestand aus einer “Entenkeule mit Knödeln und Rotkohl”. Dazu wurde Sauce gereicht. Es gehörte schon etwas Geschicklichkeit dazu, sich eine Esstechnik anzueignen, bei der man nicht vor dem Sättigungsgefühl keinen Bock mehr auf das Gemansche hatte. Mit etwas Fingerfertigkeit hatte man nur die Ente zu betatschen.
Der Abend war nun schon weit fortgeschritten. Da man irgendwie immer auf Essen warten musste, schien man immer noch Hunger zu haben. Aber der Höhepunkt war nun auch im Programm erreicht. Angekündigt durch einen betäubenden Petrolium-Terpentin-Erdölproduktgestank bildete eine Feuerschlucker/-spucker Darbietung den Abschluss der Showunterhaltung. Hitze und mangelnder Sauerstoff machten die Aktion allerdings eher zu bedrohlich, als dass man sie hätte genießen können. Nachglimmender Putz an der Gewölbedecke trug dann auch nicht zur Behaglichkeit bei. Als herbeigesehnter Abschluss des Gastmahls wurde “Mächthilds Jungfernspeis” serviert: ein halber Eisstern im Waffelschälchen. Man erinnert sich, in einem ähnlichen Erlebnisrestaurant in Dresden vor Jahren bereits die gleiche Nachspeise serviert bekommen zu haben. Fazit des Essens. Sehr mäßig (5 Punkte). Wenig Gaumenkitzel, Genuss wird eigentlich schon durch das Essen mit dem Holzdolch im Keim erstickt und so üppig erscheint einem das Gastmahl im nachhinein nicht.

Der Preis für dieses Menü scheint mit 29,90€ in Anbetracht der Speisenqualität nicht gerechtfertigt, wobei man dabei ja auch die Bespaßung durch Musiker und Schausteller mitbezahlt. Die Getränkepreise sind auch eher gehoben, denn ein Weizen schlägt schon mit 3,50€ zu Buche. 4 Punkte für das Preis-Leistungs-Verhältnis.

Der Service ist freundlich. Niemand bleibt auf dem Trockenen sitzen, vorausgesetzt man zeigt den leeren Füllstand der Tonkrüge durch auf-den-Kopf-stellen an. Einige Gäste werden zwischendurch gebeten, beim Servieren einiger der Gänge zu helfen. Der Service wird mit erwartungsgemäßen 7 Punkten bewertet.

Der Zarenkeller lebt sicherlich gut von großen Familien- und Betriebsfeiern, der Gesamteindruck ist allerdings nicht überwältigend. Diese Form Erlebnisrestaurant ist für Runden geeignet, bei denen es an Gesprächsstoff mangelt und man froh ist, mit Musik und Unterhaltung die Gesprächsthemen gleich mit geliefert zu bekommen. Wenn man sich allerdings wirklich grade unterhält, ist die laute Musik eher störend. Die Gesamtnote (nach Gutschilla-Wichtungsformel):  5,9 Punkte.


Silvester in Stenkelfeld

28 Dezember 2009

Und die Geschichte geht weiter… Danke Nobby… Wer zu faul zum selber lesen ist, lässt lesen.

Freitag, 30. Dezember, 10:43 Uhr
Gut 37 Stunden vor dem Jahreswechsel lastet eine schier unerträgliche Spannung über der Siedlung Önkelstieg, dessen Bewohner der Stunde Null entgegenfiebern, um endlich losschlagen zu können.

10:46 Uhr
Ein an sich unbedeutender Zwischenfall wird sich noch bitter rächen. Nachdem sie in einem Stallgebäude ihres Kleingartens die Kaninchen versorgt hat, entreißt ein Windstoß der Rentnerin Erna B. die Schuppentür, die mit vernehmlichem Knall hinter Ihr zufällt. Von nun an überschlagen sich die Ereignisse.

10:48 Uhr
Der vermeintliche Erstschlag aus der Nachbarschaft trifft den Familienvater Fred S. völlig unvorbereitet. In einer viel zu flachen Flugkurve startet sein hastig gezündeter Raketensatz”Cape Canaveral”, dessen Werbeaufdruck, “Eine Zündung – sechs mal Sternenzauber” unterwegs sein Versprechen hält. Ein Sternenzauber findet mit unglücklicher Präzision den Weg in einen Lüftungsschacht der Bäckerei Bröhrmayer. Die anschließende Mehlstaubexplosion in der Backstube macht die vor Wochen vom Bäckermeister Erwin Bröhrmayer großspurig angeregte Firmenaktion”Brot statt Böller” mit einem Schlag unglaubwürdig und zerstreut letzte Bedenken in der Siedlung.

11:02 Uhr
Der 17jährige Kfz-Lehrling Sven G. verliert als nächster die Nerven. Seine in mühevoller Kleinarbeit selbstentwickelte Bombenkette aus zwölf gegeneinandergeschraubten VW-Zylindern belohnt mit fulminanter Wirkung sein reges Interesse am fachkundlichen Unterricht in der Kreisberufsschule.

Gegen 14:00 verhilft der auflebende Südostwind dem großen, familienfreundlichen Sylvestersortiment “Feuerball” mit 17 Leuchtraketen und mehr als 90 bunten Effekten zu ungeahnter Reichweite.

14:02 Uhr
Immerhin 15 dieser bunten Effekte erreichen am 3 km entfernten Ostufer des Stenkelfelder Sees den Balkon des 83jähringen Kriegsveteranen und Militarierhändlers August R. Vom Feuerschein und alten Erinnerungen geweckt beschließt er, sein kostbarstes Sammlerstück zu opfern. Minuten später gleitet ein acht Meter langer Torpedo der “V-Klasse” vom seinerzeit vor Danzig havarierten “U 435″ aus seinem Bootsschuppen und nimmt Kurs auf das gegenüber liegende Seeufer. Nach vier Minuten und zwölf Sekunden erfolgt der Einschlag in die Uferterrasse des Gasthofs”Knollmeier”.

14:09 Uhr
Ein Gartenstuhl und zwei Sonnenschirmbetonständer durchschlagen das dünne Holzdach der Wachbaracke der Martin-Luther-Kaserne im Nachbarort Heringsmoor und verfehlen den Wachhabenden Hauptgefreiten Ronald C. nur um Haaresbreite. Der durch den hastigen Genuss von anderthalb Flaschen Küstennebel ungewohnt entschlussfreudige Berufssoldat trifft in dem durch den Weihnachtsurlaub entvölkerten Militärstützpunkt eine einsame Entscheidung. Die 16 Luftabwehrraketen vom Typ “Herkules III” erheben sich majestätisch in den Dezemberhimmel.

14:15 Uhr
Das Hachmannsfelder Gehölz, die Siedlung Önkelstieg, die Straßenzüge Schmöllerdamm, Bölterkamp, Sögelweg, Blömker Allee, weite Teile des Industriegebiets Sottrupp sowie der Rangierbahnhof Höcklage sind nicht mehr. Durch die rauchenden Trümmer einer Mondlandschaft irren Menschen, Menschen wie Du und ich, die mit ihrem Sylvesterfeuerwerk einfach nicht mehr warten konnten.


Weihnachtliches aus Önkelstieg

16 Dezember 2009

Sonntag, 1. Advent 10.00 Uhr

In der Reihenhaussiedlung Önkelstieg läßt sich die Rentnerin Erna B. durch ihren Enkel Norbert 3 Elektrokerzen auf der Fensterbank ihres Wohnzimmers installieren. Vorweihnachtliche Stimmung breitet sich aus, die Freude ist groß.

10 Uhr 14 Beim Entleeren des Mülleimers beobachtet Nachbar Ottfried P. die provokante Weihnachtsoffensive im Nebenhaus und kontert umgehend mit der Aufstellung des 10 armigen dänischen Kerzenset zu je 15 Watt im Küchenfenster. Stunden später erstrahlt die gesamte Siedlung Önkelstieg im besinnlichen Glanz von 134 Fensterdekorationen.

19 Uhr 03 Im 14 km entfernten Kohlekraftwerk Sottrup-Höcklage registriert der wachhabende Ingenieur irrtümlich einen Defekt der Strommeßgeräte für den Bereich Stenkelfeld-Nord, ist aber zunächst arglos.

20 Uhr 17 Den Eheleuten Horst und Heidi E. gelingt der Anschluss einer Kettenschaltung von 96 Halogen-Filmleuchten, durch sämtliche Bäume ihres Obstgartens, ans Drehstromnetz. Teile der heimischen Vogelwelt beginnen verwirrt mit dem Nestbau.

20 Uhr 56 Der Discothekenbesitzer Alfons K. sieht sich genötigt seinerseits einen Teil zur vorweihnachtlichen Stimmung beizutragen und montiert auf dem Flachdach seines Bungalows das Laseresemble Metropolis, das zu den leistungsstärksten Europas zählt. Die 40m Fassade eines angrenzenden Getreidesilos hält dem Dauerfeuer der Nikolausprojektion mehrere Minuten stand, bevor sie mit einem hässlichen Geräusch zerbröckelt.

21 Uhr 30 Im Trubel einer Jul-Club-Feier im Kohlekraftwerk Sottrup-Höcklage verhallt das Alarmsignal aus Generatorhalle 5.

21 Uhr 50 Der 85 jährige Kriegsveteran August R. zaubert mit 190 Flakscheinwerfern des Typs Varta Volkssturm den Stern von Bethlehem an die tiefhängende Wolkendecke.

22 Uhr 12 Eine Gruppe asiatischer Geschäftsleute mit leichtem Gepäck und sommerlicher Bekleidung irrt verängstigt durch die Siedlung Önkelstieg.

Zuvor war eine Boing 747 der Singapur Airlines mit dem Ziel Sidney versehentlich in der mit 3000 bunten Neonröhren gepflasterten Garagenzufahrt der Bäckerei Bröhrmeyer gelandet.

22 Uhr 37 Die NASA Raumsonde Voyager 7 funkt vom Rande der Milchstraße Bilder einer angeblichen Supernova auf der nördlichen Erdhalbkugel, die Experten in Houston sind ratlos.

22 Uhr 50 Ein leichtes Beben erschüttert die Umgebung des Kohlekraftwerks Sottrup-Höcklage, der gesamte Komplex mit seinen 30 Turbinen läuft mit 350 Megawatt brüllend jenseits der Belastungsgrenze.

23 Uhr 06 In der taghell erleuchteten Siedlung Önkelstieg erwacht Studentin Bettina U. und freut sich irrtümlich über den sonnigen Dezembermorgen. Um genau 23 Uhr 12 betätigt sie den Schalter ihrer Kaffeemaschine.

23 Uhr 12 und 14 Sekunden In die plötzliche Dunkelheit des gesamten Landkreises Stenkelfeld bricht die Explosion des Kohlekraftwerks Sottrup-Höcklage wie Donnerhall. Durch die stockfinsteren Ortschaften irren verwirrte Menschen, Menschen wie du und ich, denen eine Kerze auf dem Adventskranz nicht genug war.


Pixelweltrekord in Dresden

15 Dezember 2009

Ab dem heutigen Tage ist Dresden Weltrekordhalter. Und zwar im größten Foto der Welt…also was die Pixelanzahl angeht (zuvor konnte meines Wissens Paris mit diesem Titel punkten). Auf www.sz-online.de/gigapixel ist das Machwerk zu bewundern und zu erkunden. Vom Haus der Presse wurde im September dieses Jahres “1.655 Vollformatbildern mit je 21,4 Megapixels, die eine Kamera Canon 5D Mark II mit 400mm-Objektiv” angefertigt und manuell zusammengefügt. Und die Bildtiefe ist wirklich beeindruckend… Vom “Winkemännchen” im Maritim Hotel, über Bauarbeiter auf der Marienbrücke und und und gibt es jede Menge Details zu erkunden.  Viel Spass beim Spannen. Und falls jemand was tolles entdecken sollte, schreibt es bitte in die Kommentare…

Und hier noch ein weiterse dieser Pixelmonster:

Harlem


Wer hätte das gedacht

6 November 2009

Das Versandhaus Quelle will im Zuge seiner Insolvenz die Kundendaten verscherbeln

Ein Sprecher der Datenschutzbehörde Mittelfranken sagte, gegen einen Verkauf im gesetzlichen Rahmen gebe es keine Einwände. Die Kunden könnten aber die Löschung verlangen.

Wir haben ja das Recht dagegen etwas zu tun. Aber ob das die Mutti von nebenan auch macht? Auf jeden Fall wird das die unvirtuelle Spamflut nicht mindern. Da hat man dann wieder mehr Altpapier wegzuschaffen.

Via Fefe


Halloween: Haltet die Geister fern von eurem Heim

28 Oktober 2009

Halloween [ˌhæləʊˈiːn] ist ein Fest am Vorabend von Allerheiligen in der Nacht vom 31. Oktober zum 1. November, das ursprünglich vor allem in Irland gefeiert wurde. Der Brauch wurde von den ausgewanderten Iren ab 1830 in die USA gebracht, nachdem Iren mehr und mehr die Vereinigten Staaten bevölkerten. Im Laufe der Zeit entwickelte sich Halloween neben Weihnachten und dem Thanksgiving-Fest zu einer der wichtigsten Feiern in den USA. In zeitlicher Nähe zum 31. Oktober wurde auch das keltische Fest Samhain gefeiert, so dass vielfach vermutet wird, Halloween könnte auf keltisch-heidnisches Brauchtum zurückgeführt werden. Diese Herleitung ist jedoch umstritten. Angeblich war es nach keltischem Glauben den Geistern der Toten möglich, an Samhain Kontakt mit den Lebenden aufzunehmen. Eine andere Herleitung lautet: Wenn Anfang November die ertragsarme Zeit auf den Feldern begann, glaubte man, dass die Grenze zwischen Toten und Lebenden nur sehr eng beieinander liegen und die Seelen der Toten sich neue Wirte suchen würden. Um sich zu schützen, verkleidete man sich, um die herumirrenden Seelen zu erschrecken und Kürbisse wurden ausgehöhlt, die als Wächter der Familien vor die Häuser gestellt wurden. (Quelle: wikipedia.de)

Furchteinflösende Vorlagen zum Kürbisschnitzen gibt es im WWW.


Happy Hour Shopping…

24 September 2009

Wöhrl Dresden ludt für den 24.9.09 mal wieder zum Happy Hour Shopping ab 17:00. Das “Hour” tendiert dabei schon fast dazu, wörtlich genommen werden zu wollen. Denn die Öffnungszeiten sind zu diesem Exklusivereignis keineswegs verlängert. Mit einem Glas Sekt hatte man kurz vor 20 Uhr (=offizielle Schließzeit) ja sowieso nicht mehr gerechnet. Man wurde zwar nicht zum Gehen aufgefordert, aber die Atmosphäre ist natürlich nicht zum Kauf animierend, wenn man als fast letzter Kunde den wuselnden Verkäufern gegenüber in der Minderheit ist. Vorschlag an Wöhrl: Wenn schon Special Event, dann wenigstens auch mit Special Öfnungszeiten, bei denen die länger arbeitende Bevölkerung auch noch mithalten kann.