Rauchverbot in Sachsen tritt in Kraft

31 Januar 2008

Ab dem 1. Februar 2008 ist Schluss mit dem Qualm in sachsens Gastronomie.

Schluss mit dem Qualm

Den genauen Gesetzestext gibt es hier.


Landhaus Lockwitzgrund

26 Januar 2008
Landhaus Lockwitzgrund
01257 Dresden
Tel: (0351) 2 71 00 10
Fax: (0351) 2 71 00 130

Heute geht es mal um ein Restaurant der gehobeneren Klasse und somit die „Feine Küche“. Im idyllischen Lockwitztal liegt das Landhaus Lockwitzgrund, ein nach Aussagen auf der Internetseite des Landhauses „liebevoll gestaltetes altes Stallgebäude“. Naja, klingt auf den ersten Blick nicht sehr einladend, wenn ich mir vorstelle, in einem Stall essen zu gehn. Aber angekommen gestaltet sich das Ambiente sehr schön. Stilvoll eingerichtet und gemütlich kommt der Lockwitzgrund daher. Besonders gefällt das alte Stallungsgewölbe. Nicht ganz optimal empfand ich die Positionierung unseres Tisches. Dieser stand unweit vom Eingang, was den Nachteil hat, dass man sich immer zwischen „Tür und Angel“ fühlt. Da die Rezeption des im Hause befindlichen Hotels (oder war es die Parkposition für das Personal) auch gleich nebenan war, bot unser Tischstandort den Vorteil, dass wir immer im Blickwinkel der Bedienung waren und somit nur mit den „Fingern schnippen“ mussten, wenn wir etwas auf dem Herzen hatten. Da im unmittelbaren Eingangsbereich lediglich 2 Tische platziert waren und die restlichen Tische doch recht gemütlich aussahen, kann man ohne Umschweife 7 Punkte für das Ambiente vergeben.

Da ich ja bereits die Bedienung angesprochen hatte… Diese ist überwiegend freundlich und kommt kompetent daher. Überwiegend?!? So wurde eine bestellte Flasche Wasser erst auf Nachfrage an den Tisch gebracht, was in meinen Augen immer kein gutes Licht auf das Servicepersonal wirft. Weiterer Wermutstropfen war, dass eine der Bedienungen wohl einen schlechten Tag hatte und etwas grießgrämig daher kam. Aber ich muss allen zu gute halten, dass sie versuchten dem Niveau des Restaurants entsprechend, sehr stilvoll im Umgang mit den Gästen zu sein. Ich persönlich finde dies zwar immer etwas steif und übertrieben, aber irgendwie fühlt man sich auch gleich ein wenig wie ein kleiner König. Von den kleineren Problemen mal abgesehen ist der Service doch recht solide und verdient ebenfalls 7 Punkte.
Das wichtigste bei einem Restaurantbesuch ist natürlich die Qualität des Essens. Und da ich mal, wie ein kleiner Gott in Frankreich speißen wollte, habe ich auch gleich mal ein 5-Gänge-Menue ausgewählt. Und die Auflistung der möglichen Zusammenstellung klingt schon mal nicht schlecht:
Amuse Gueule (Gurkenscheibe mit Eiersalat darauf)
Knackiger Blattsalat in Dill-Rahm-Dressing
Kartoffel-Lauch-Rahmsüppchen
Passionsfruchtsorbet auf Mangosauce
Zarter Rehbraten mit Wildpreiselbeeren(Alternativ: Filet von Kaiserbarsch mit Kaviar-Butter)
Caramel-Zimt-Kirschen mit Glühwein-Sabayon(Alternativ: Rotweinbirne mit Blauschimmelkäse)
Und das ganze klingt nicht nur lecker, sondern es schmeckt auch noch so. Dabei ist das Essen keine „novelle cuisine“, sondern solide Küche. Der Gaumen wird sanft gekitzelt, ohne dabei Geschmacksrichtungen zu spüren, die man nicht wirklich zuzuordnen weiß. Da es am Essen nicht das geringste zu kritisieren gibt, bleibt mir nur zu sagen: perfect 10 (Glückwunsch).
Und preislich ist das Landhaus auch vorne mit dabei. Eines dieser 5-Gänge-Menues kostet lediglich 35 €, was in anbetracht der Qualität ein Schnäppchen ist. Für Sparfüchse lohnt es sich ab und zu in die PLUSZ, dem wöchentlich erscheinenden Veranstaltungsmagazin in der Sächsischen Zeitung, zu stöbern. Hier bietet das Landhaus Lockwitzgrund hin und wieder ein besonderes Angebot. In unserem Fall konnten 2 Personen jeweils eines der Menues genießen und zahlten nur eins (also statt 70 € nur 35 €). Doch wie schon oben erwähnt, bewegt sich das Preisgefüge des Landhauses in einem angenehmen Rahmen. Als Beispiel ziehe ich mal wieder ein 0,5l Weizen heran, was es für 2,95 € gibt. (Preise: 9 Punkte)
Landhaus Lockwitzgrund
Als Fazit bleibt mir nur zu sagen: Das Landhaus Lockwitzgrund ist immer einen Besuch wert, auch wenn es nicht direkt in der Innenstadt von Dresden liegt. Entschädigt wird die „Anreise“ durch zauberhaftes Essen zu einem angenehmen Preis.

Dresdner Elbtal – Weltkulturerbe

25 Januar 2008

Hihi, wie kann denn eine so wunderschöne Baustelle das Weltkulturerbe verletzen?

Dresdner Elbtal - WeltkulturerbeDresdner Elbtal - WeltkulturerbeDresdner Elbtal - Weltkulturerbe

Dresdner Elbtal - Weltkulturerbe

Also mal ehrlich, bei Sonne betrachtet ist doch alles halb so schlimm.

Und wenn dann erst die Autos da lang rasen, braucht man viel weniger Zeit von Bühlau zum Albertplatz und vom Schillerplatz in die Altstadt, oder so…

Ich liebe Dresden!


Dresdner Lieblingslokal gesucht!

23 Januar 2008

Heute mal ein Angebot an alle die sich in der Dresdner Gastronomieszene auskennen. Das Augusto-Magazin der Sächsischen Zeitung sucht zur Zeit (bis zum 31.1.08) das beliebteste Lokal in Dresden (die nähere Umgebung wird auch mit einbezogen). Unter allen Teilnehmern wird ein Gourmetessen für zwei Personen (2x) oder eine Kiste sächische Wein (ebenfalls 2x vorhanden) verlost.

Einfach folgenden Link klicken und teilnehmen:
www.sz-online.de/leserwahl
Eure Adresse und Daten werden nur für dieses Gewinnspiel verwendet!!! Also müsst ihr keine Werbeflut im Anschluss befürchten.

Betreibt doch einfach auch ein wenig Werbung für diesen Blog und schreibt in das Feld E-Mail einfach gutschilla.wordpress.com :-)


Die Sache mit den Soziologen, Psychologen und Politologe

20 Januar 2008

Zwei Putzfrauen unterhalten sich (natürlich wärend ihrer Mittagspause):

1. Putzfrau: Mein Ältester Sohn ist Soziologe. Der Mittlere Psychologe. Und mein Kleinster ist Politologe.

2. Putzfrau: Wow…alle deine Söhne haben solch tolle Jobs. Und da gehst du noch putzen?

1. Putzfrau: Jaja, was soll ich machen. Jemand muss sie doch ernähren.


Emails verschlüsseln?

18 Januar 2008

Eine Anleitung.

  • Wozu eigentlich E-Mails verschlüsseln oder Signieren?

Niemand würde auf die Idee kommen vertrauliche Dinge mit einer Postkarte zu versenden. Unsere Mails werden aber alle gelesen, nicht persönlich, aber doch von Robotern, die ständig nach bestimmten Schlüsselwörtern fahnden. Dabei geht es nicht nur darum Terroristen oder Kriminelle aufzuspüren (die verschlüsseln ihre Nachrichten sowieso), sondern auch darum persönliche Datenprofile zu erstellen um z.B. Werbung gezielt zu verbreiten oder was wesentlich schlimmer ist, zu ergründen wer mit wem wie kommuniziert. Wenn man erst mal in eine Kategorie eingestuft ist, ist es sehr schwer dort herauszukommen.
Ich kann da von einem Fall in meiner Familie berichten. Das hat zwar nicht direkt mit E-Mail schnüffeln zu tun, aber doch mit dem Thema Datensammlung und Profilerstellung.
Meine Mutter hat bis vor drei Jahren gelegentlich bei einem Versandhaus bestellt (ich hoffe sie tut es nicht mehr) und meist viel zu früh (meine Meinung) ihre Rechnung bezahlt. Selbst minderwertige Ware hat sie nie reklamiert, und auch sonst nichts zurückgesendet (was ja einige tun nachdem sie z.B. ein Kleidungsstück zu einem besonderen Anlass getragen haben und nun nicht mehr benötigen). Meine Mutter hat sich also in keinster Weise etwas zu Schulden kommen lasse. Und doch kam eines Tages die Aufforderung Seitens des Versandhauses, nachzuweisen, dass sie Liquide sei und ab nun per Vorkasse bezahlen soll. Das rührt vermutlich daher, dass andere in unserem Ort nicht so zahlungsfreudig sind wie sie. Es wurde also ein lokales Profil erstellt und meine Mutter gehört seit dem zu der Gruppe von Personen die ihre Rechnung nicht pünktlich bezahlen. Ausgezeichnet, man wird also von der Wirtschaft automatisch in Gruppen eingeteilt. Genauso verhält es sich an der Kasse verschiedener Medienwarenhäusern. Dort wird man gefragt aus welchem Postleitzahlengebiet man kommt. Sicher werden nicht meine persönlichen Daten mit meiner Postleitzahl in Verbindung gebracht (es sei denn wenn ich mit EC-Karte bezahle, was ich aus Prinzip nicht tue, aber das ist anderes Thema). Der Konzern kennt also nun meine Postleitzahl und das was ich gekauft habe. Nun kann man also nachvollziehen, wo meine Kunden wohnen und welche Geräte sie in ihrem Wohnungen stehen haben, in welchem Bereich lieber Markenprodukte gekauft werde, und wo die Schnäppchenjäger wohnen. Ganze Stadtgebiete können so einfach als Zahlungskräftig oder schlimmer als nicht lukrativ eingestuft werden. Das stört mich in dem Moment erst einmal nicht. Vielleicht wundere ich mich nur, dass ich komische Werbung bekomme. Irgendwann vielleicht will ich aber etwas von dem Konzern, vielleicht ist etwas kaputt gegangen, oder ich benötige Support. Dann werden ich den Daten beurteilt, die fein vernetzt gesammelt und ausgewertet wurden. Genauso wie die Daten, die aus den Informationen in meinen E-Mails über mich gesammelt wurden gegen mich verwendet werden können.
Kurz und Gut; Leute verschlüsselt eure Nachrichten!
„Encryption is not a Crime“

Ich bin etwas abgeschweift hier also der Unterschied zwischen Verschlüsseln und signieren. Beim Verschlüsseln bzw. bei der Sicherheit der geheimen Daten-Übertragung sind 2 Perspektiven wichtig, einmal die Gewährleistung der Geheimhaltung und zum anderen die Authentizität des Absenders. Authentizität bedeutet hier, dass der Inhalt auch tatsächlich vom besagten Absender ist.

  • Privater- Öffentlicher Schlüssel, HÄÄ?

Jeder, der seine E-Mails verschlüsselt empfangen oder senden will benötigt dazu ein Schlüsselpaar.

Nehmen wir an, die E-Mail oder die Datei sei in einer Truhe verschlossen. Im Gegensatz zu einem „normalen“ Schloss mit einem Schlüssel gibt es beim Public-Key-Verfahren zum Verschlüsseln/ Entschlüsseln ein Schlüsselpaar. So gibt es einen beglaubigten Schlüssel zum Verschlüsseln der „Zertifikat“ und einen Schlüssel zum Entschlüsseln „Geheimer Schlüssel“.
Klingt zwar komisch wann man an echte Schlösser denkt, aber bei Software löst diese Idee das Problem, dass ich meinen Schlüssel für jeden Empfänger aus der Hand geben müsste. Denn normalerweise muss der Schlüssel zum Verschlüsseln/Abschließen auch zum Entschlüsseln bzw. Aufschließen benutzt werden. Also muss ich dem Empfänger, wenn ich etwas für Ihn in der Truhe verschließe, die Truhe und den Schlüssel geben. Wenn der Schlüssel bei der Übertragung abhanden kommt oder jemand davon eine Kopie erstellt, ist das ein großes Problem.
Beim Public-Key-Verfahren verschließe ich die Truhe mit dem öffentlichen Schlüssel, dem „Zertifikat“ des Empfängers und der Epfänger schließt die Truhe mit seinem „Geheimen Schlüssel“ auf. Ich muss also nur die Truhe zu ihm transportieren lassen. Das ist auf jeden Fall sicherer als den geheimen Schlüssel mit zu transportieren, selbst wenn er einen anderen Weg als die Truhe zum Empfänger nehmen würde.
Eine mit dem öffentlichen Schlüssel (des Empfängers) verschlossene Truhe lässt sich also nur mit dem privaten, geheimen Schlüssel des Empfängers öffnen. Somit ist gewährleistet, dass niemand sonst die Truhe öffnen kann.

Um die Authentizität des Absenders sicherzustellen – also dass sich der Empfänger sicher sein kann, dass die Nachricht auch wirklich von mir ist – kann ich die Nachricht signieren.
Das bedeutet, dass ich meine Unterschrift unter meinen Brief setze, die nur ich kann.
Bei E-Mails bedeutet das, dass ich den gleichen Text verschlüsselt an die Nachricht anhänge. Diesmal wird verschlüssele ich allerdings mit meinem privaten Schlüssel. Jeder, der meinen öffentlichen Schlüssel hat kann nun zwar meine Nachricht im Anhang lesen, wenn nun die beiden Texte verglichen werden, und sie gleichen sich, dann kann der Leser sicher sein, dass ich den Text versendet habe und dass dem Text nichts hinzugefügt, oder aus ihm entfernt wurde.
(In der Praxis wird allerdings nicht die Originalnachricht verschlüsselt angehängt sondern ein Hashcode aus ihr. Das werde ich hier aber nicht erläutern.)

  • Wie mach ich das jetzt?

Bei http://www.gpg4win.de/ gibt es detaillierte Informationen und die notwendige Software.
Ich habe hier nur Binsenweisheiten verraten. Sicher wisst ihr das schon alle, aber dafür ist ja ein Blog da, Binsenweisheiten zu verraten. Das musste ich mir einfach von der Seele reden.
In diesem Sinne.


Die Sache mit den Unternehmensberatern

17 Januar 2008

Ab heute gibt’s eine neue Kategorie auf dem GutscHiLLA-Blog: Doch Lustig? Hier sollen Witze, mehr oder weniger lustig, für die Nachwelt festgehalten werden. Los geht es mit einem Witz über sogenannte Unternehmensberater, oder auch als Wirtschaftseunuchen bekannt („Sie wissen wie es geht!“):

Ein Unternehmensberater brettert mit seinem Mercedes einen nicht asphaltierten Alpenpass hinauf. Am Gipfel angekommen, sieht er eine kleine Hütte, eine Schafherde und den dazugehörigen Schäfer. Er denkt sich: „Hier lässt sich doch bestimmt ein verblödeter Almfutzi über den Tisch ziehen“ und geht auf dem Schäfer zu.

Berater: Grüß Gott!
Schäfer: Mmm…
Berater: Pass auf. Wir beiden machen jetzt eine Wette. Ich sage dir innerhalb von 15 Minuten wieviel Schafe du hast. Und falls ich richtig liege, kann ich mir ein Schaf mitnehmen.
Schäfer: Mmm… *nickt*

Der Berater fängt so gleich an. Er reisst seinen Laptop auf, gibt wilde Formel ein und ist schwer am Schuften. Nach 15 Minuten ist er tatsächlich fertig.

Berater: Pass auf Alter. Du hast exakt 256 Schafe. Richtig?
Schäfer verblüfft: Mmm… *nickt wieder*

Der Berater packt sich ein Schaf und stopft es in sein Auto. Da kommt der Schäfer auf ihn zu und sagt.

Schäfer: Das war ja gar nicht mal schlecht. Ich schlage dir jetzt eine Gegenwette vor. Ich sage dir innerhalb 15 Sekunden, welchen Beruf du hast. Und sollte ich richtig liegen, bekomme ich meinen Wetteinsatz wieder.
Der Berater voller siegesgewissheit: Klar. *grinst hämisch*
Schäfer: Du bist Unternehmensberater.

Dem Berater entgleisen die Gesichtszüge.

Berater: Wie hast du das denn rausbekommen?
Schäfer: Erstmal kommst du mit deinem tiefergelegten Luxusschlitten hier auf den Berg gefahren, ohne Rücksicht auf Verluste. Zweitens spielst du hier den Allwissenden und sagst mir Dinge die ich ehe schon wusste. Und drittens lädst du sofort meinen Hund wieder aus deinem Auto!


Das Santa Fe Tex-Mex Restaurant in Dresden: Viva Mexico!

17 Januar 2008

Und hier auch gleich mal eine erste Restaurantkritik in neuem Stil. Heute geht es um einen Besuch im:

Santa Fe Tex-Mex Restaurant
Gewandhausstraße 3
01067 Dresden
Fon: 0351-84 88 550
Web: www.santafe-online.de

Mal sehn…was fällt mir beim Thema Mexiko so alles ein. Sombrero, Fiesta, Tiquilla und Chili, Chili und nochmals Chili. Naja ich gebe zu, diese Sichtweise klingt sehr eingeschränkt, aber sei’s drum (alle Mexiko-Fans mögen mir verzeihen). Nächste Frage: Wie stellt man sich eine mexikanische Kneipe bzw. Restaurant vor? Ich denke mal eher an eine kleine gemütliche Räumlichkeit mit schummrigem Licht (ähnlich einem Sonnenuntergang) und rustikalen, massiven, hölzernen Tischen und Stühlen. Kurzum, man stelle sich die Kneipe aus dem Film „From dusk till dawn“ vor und bildet gedanklich eine etwas humanere Umgebung daraus. Irgendwie ganz anders stellt sich auf den ersten Blick allerding das Santa Fe dar. So stehen ca. die hälfte der Tische in einer Art amerikanischen Diner. Die großen Schaufester lassen vorallem bei nicht ganz so exhibitionistisch veranlagten Gästen eher eine unwohlige Stimmung aufkommen. Angenehmer ist ein Seitenarm der Lokalität. Hier findet man die oben angesprochene Raum-Stimmung. Sprich, der Betreiber hat das „beste“ aus der Lokalität herausgeholt und verdient in meinen Augen 6 Punkte für das Ambiente.Passend zum Thema Mexiko sind die Bedienungen und sogar der Wirt selber gekleidet. So kommen alle wie typische Gauchos daher, auch wenn dies bei den weiblichen „Bediensteten“ etwas wie Kinderfasching wirkt. Aber das Manko machen diese ohne weiteres durch ihr sonniges Gemüt und ihrer Freundlichkeit wieder wett. Leider wurde vor lauter Freundlichkeit doch glatt ein bestelltes Essen vergessen (bei 7 Personen), was nicht so ganz optimal ist. Alles in allem kann man dem Service eine gute Note erteilen (7 Punkte).Das Essen war dann, sehr schmackhaft. Keine Spitzenklasse, aber solide. So wie ich mir mexikanisches Essen vorstelle. Darauf zu achten ist, dass das ein oder andere Gericht durchaus etwas mehr Chili und damit Schärfe enthalten kann. Gäste mit einem nervösen Magen sollten sich also bei der Bestellung vorinformieren lassen. Eine glatte Enttäuschung war allerdings die Nachspeise. Das bestellte Eis war bereits schon mal aufgetaut und hatte somit diese nicht ganz so schmackhaften Eisplättchen und das ganze schmeckte dann auch irgendwie alt. Unter Beachtung, dass die stärker zu gewichtenden Hauptspeisen alle sehr lecker waren und es an den Getränken nichts weiter zu meckern gibt, vergebe ich für die Kategorie Speisen und Getränke 7,5 Punkte.Preislich lag das ganze dann auch im Rahmen. Für 3 Tortillas mit Dip zahlt man entspannte 6,90€, was ein vernünftiges Preis-Leistungs-Verhältnis ist (Auch mal für den schmalen Geldbeutel geeignet). Auch die Getränke haben ein angenehmes Preisniveau (kl. Hefe 2,20€) , so dass ohne weiteres 8,5 Punkte vergeben werden können.

Santa Fe Tex-Mex Restaurant

Alles in allem kommt das Santa Fe somit auf gerundete 7,3 Punkte und kann durchaus weiter empfohlen werden.

Mit Genuss sparen: Das Gutschilla-Sonderangebot


Leserhinweis zu der Kategorie „Feinschmecker“

16 Januar 2008

Da die Reihe der Restaurantrezensionen mittlerweile einen guten Teil dieses Blogs ausmachen (und es irgendwie auch Spaß macht, über die Lokalitäten zu berichten) habe ich mich entschlossen, die Bewertungskategorien etwas umzugestalten. Künftig versuche ich, die besuchten Restaurants in folgenden Kategorien zu bewerten:

1. Speisen und Getränke:
In dieser Kategorie werden das Speise- und Getränkeangebot bewertet. Zusätzlich spielt die Qualität der Angebote eine tragende Rolle.

2. Service:
Wie freundlich und kompetent sind die Angestellten? Eine schlechte Bewertung in dieser Kategorie kann einen Restaurantbesuch gründlich „versalzen“!

3. Ambiente:
Welchen Eindruck die räumliche Umgebung macht, versucht diese Kategorie darzustellen.

4. Preise:
Oftmals das wichtigste ist natürlich der Preis. Wer hier gut abschneiden will, muss ein vernünftiges Preis-Leistungs-Verhältnis abliefern.

Bewertet wird wie gewohnt auf einer Skala von 1 (schlecht) bis 10 (sensationell gut). Dabei werde ich die 6 als Normalniveau nehmen, welches in meinen Augen von einem vernünftigen Lokal erfüllt werden sollte. Alles was schlechter abschneidet, ist somit eher weniger empfehlenswert. Alle Bewertungen in den einzelnen Kategorien bilden dann eine Gesamtbeurteilung. Dabei wende ich folgende Formel an, um die einzelnen Kategorien nach ihrer Wichtigkeit zu gewichten:

Formel der Restaurantbewertungen

Optimiert werden, kann die abgegebene Beurteilung natürlich durch eure Erfahrungen. Ein kurzer Kommentar zeigt mir und anderen Lesern, ob meine Beurteilung eines Restaurants auf Grundlage eines schlechten Tages des Küchenchefs oder der Bedienung beruht oder die guten bzw. schlechten Leistungen Gang und Gebe sind. Dann an alle mal ein: Mahlzeit!

Mit Genuss sparen: Das Gutschilla-Sonderangebot


Die NPD macht Politik für den kleinen Wichtel

11 Januar 2008

Obwohl einem das Gefasel der Parteien, wer nun eigentlich die Mitte darstellt auf die Nerven geht, gewinnt man in Anbetracht der Wahl-Werbespots der NPD ganz neue gestärkte Sympathien für die „Mitte“:

 

Ich finde ja, eine perfekte Satiere auf diese Hohlköpfe Partei.

In anderen Wahlspots versucht sich die NPD immer wieder als nationaler Widerstand zu profilieren oder dem gemeinen Volk unterzujubeln, dass durch die Wahl der NPD alles besser würde. Wie, warum und wieso das so sein sollte…???…Das können nichtmal die Mitglieder der Partei selbst erklären. Ja geschweige denn können diese einen Grund nennen, warum man diese Partei wählen sollte.

Um es im Jargon der NPD zu formulieren: Deutsches Volk, zeigt den Holköpfen wo der Hammer hängt und macht euer Kreuz bei der nächsten Wahl nicht bei den braunen Gesellen. Denkt immer daran: Die Spitze der NPD kann nicht einmal erklären warum man sie wählen soll, sie geben“Lösungen“ für Probleme in Deutschland vor, deren Tragweite sie nicht im geringsten verstehen. Zudem unterstützen sie Schlägertrupps die in meinen Augen auf den Straßen mehr Angst und Schrecken verbreiten, als es andere „Gruppierungen“ tun.