Unter diesem Motto hat die JLO (Junge Landsmannschaft Ostdeutschland e.V.) am 16.02.2008 eine Hetzkampagne einen Trauerzug durch Dresden veranstaltet. Gegen das aufrichtige Gedenken der vielen Toten kann man ja nichts sagen, aber was die rechten Hohlköpfe daraus machen, schlägt wieder einmal dem Fass den Boden aus und treibt mir die Wutesröte ins Gesicht. So nutzen die Sprecher der Nazis die Plattform, um ihre wirre Sicht der Geschichte auszusprechen herauszuschreien.
Es wird immer vom Bombenterror der Alliierten, der grausamen Vertreibung der Deutschen aus dem Osten gesprochen. Gänzlich verschwiegen werden jedoch die Gräueltaten der alten Kammeraden. Die Betonköpfe sollten sich mal mit Menschen aus London, Coventry oder aus Polen, CZ, und Russland unterhalten (Von der jüdischen und nicht-arischen Bevölkerung ganz zu schweigen.). Aber ich geh mal davon aus, dass nur ein Bruchteil der Nazis die sich an einem solchen Trauerzug einer solchen Geschichtsverdrehung beteiligen, die nötige Bildung besitzen, um mit anderssprachigen Menschen zu kommunizieren. Hört endlich auf Ursache und Wirkung zu verdrehen!
Und der ganze Spaß dürfte den Steuerzahler (zu denen eventuell die Beteiligten nicht zu zählen sind…da kam einiges ALG 2-Potential zusammen) eine Stange Geld gekostet haben. Ein riesiges Polizeiaufgebot, die Sperrung der halben Innenstadt und die Außerbetriebnahme des öffentlichen Nahverkehrs im Stadtkern…


19 Februar 2008 um 9:43 |
Dazu möchte ich auf einen Artikel verlinken, der viele Argumente gegen jede Art von Trauermarsch zum Gedenken an die Bombardierung Dresdens hat:
http://telegehirn.wordpress.com/2008/02/13/kommt-alles-gute-nicht-doch-von-oben/