Wer hätte das gedacht

6 November 2009

Das Versandhaus Quelle will im Zuge seiner Insolvenz die Kundendaten verscherbeln

Ein Sprecher der Datenschutzbehörde Mittelfranken sagte, gegen einen Verkauf im gesetzlichen Rahmen gebe es keine Einwände. Die Kunden könnten aber die Löschung verlangen.

Wir haben ja das Recht dagegen etwas zu tun. Aber ob das die Mutti von nebenan auch macht? Auf jeden Fall wird das die unvirtuelle Spamflut nicht mindern. Da hat man dann wieder mehr Altpapier wegzuschaffen.

Via Fefe


Halloween: Haltet die Geister fern von eurem Heim

28 Oktober 2009

Halloween [ˌhæləʊˈiːn] ist ein Fest am Vorabend von Allerheiligen in der Nacht vom 31. Oktober zum 1. November, das ursprünglich vor allem in Irland gefeiert wurde. Der Brauch wurde von den ausgewanderten Iren ab 1830 in die USA gebracht, nachdem Iren mehr und mehr die Vereinigten Staaten bevölkerten. Im Laufe der Zeit entwickelte sich Halloween neben Weihnachten und dem Thanksgiving-Fest zu einer der wichtigsten Feiern in den USA. In zeitlicher Nähe zum 31. Oktober wurde auch das keltische Fest Samhain gefeiert, so dass vielfach vermutet wird, Halloween könnte auf keltisch-heidnisches Brauchtum zurückgeführt werden. Diese Herleitung ist jedoch umstritten. Angeblich war es nach keltischem Glauben den Geistern der Toten möglich, an Samhain Kontakt mit den Lebenden aufzunehmen. Eine andere Herleitung lautet: Wenn Anfang November die ertragsarme Zeit auf den Feldern begann, glaubte man, dass die Grenze zwischen Toten und Lebenden nur sehr eng beieinander liegen und die Seelen der Toten sich neue Wirte suchen würden. Um sich zu schützen, verkleidete man sich, um die herumirrenden Seelen zu erschrecken und Kürbisse wurden ausgehöhlt, die als Wächter der Familien vor die Häuser gestellt wurden. (Quelle: wikipedia.de)

Furchteinflösende Vorlagen zum Kürbisschnitzen gibt es im WWW.


Happy Hour Shopping…

24 September 2009

Wöhrl Dresden ludt für den 24.9.09 mal wieder zum Happy Hour Shopping ab 17:00. Das „Hour“ tendiert dabei schon fast dazu, wörtlich genommen werden zu wollen. Denn die Öffnungszeiten sind zu diesem Exklusivereignis keineswegs verlängert. Mit einem Glas Sekt hatte man kurz vor 20 Uhr (=offizielle Schließzeit) ja sowieso nicht mehr gerechnet. Man wurde zwar nicht zum Gehen aufgefordert, aber die Atmosphäre ist natürlich nicht zum Kauf animierend, wenn man als fast letzter Kunde den wuselnden Verkäufern gegenüber in der Minderheit ist. Vorschlag an Wöhrl: Wenn schon Special Event, dann wenigstens auch mit Special Öfnungszeiten, bei denen die länger arbeitende Bevölkerung auch noch mithalten kann.


Neueröffnung Nr. 2: Öko-Einkaufstempel für Dresden

21 September 2009

In der Woche der großen offiziellen Eröffnungen (siehe Neueröffnung Nr. 1) wurde nun endlich auch die Centrum-Galerie in der Dresdner Prager Straße der Allgemeinheit übergeben. Am 17.9.09 öffnete die Mehrzahl der eingemieteten Geschäfte ihre Tore. Den Vogel schoss vermutlich Media Markt ab, die schon 6 Uhr die wirklich teilweise schon seit der Nacht Schlange stehende, vorrangig junge Gemeinde einließ, die angelockt von groß angekündigten, aber erst an diesem Tag bekanntgegebenen Eröffnungsangeboten zahlreich den Laden fluteten. Eine lange Warteschlange vor dem Star Bucks am Abend zeugte auch davon, dass diese Kette in Dresden anscheinend schon sehnsüchtig erwartet wurde.

Der erste Eindruck des Centrum-Warenhaus Nachfolgers ist durchaus positiv. Die Architektur besticht optisch zum einen durch die Anlehnung des Hauptgebäudes an das Vorgängerbau durch die unverwechselbare Wabenfassade außen, und zum anderen durch die erfreulich einmalige Innengestaltung mit abstrahierten barocken Ornamenten und einer nicht ausschließlich rechtwinkligen Anordnung der Verkaufsflächen. Der „Anbau“ (der während der Planung aufgrund der großen Nachfrage nötig wurde) ist hauptsächlich durch den größten Mieter der Galerie (Peek & Cloppenburg Weltstadthaus mit 10.000 m²) geprägt. Im Haupthaus muss man teilweise überlegen, ob man nicht doch in der Altmarkt-Galerie ist, da sich einige Ketten doppeln. Im ersten Obergeschoss tummeln sich dann allerdings auch jede Menge Geschäfte, die der Neustadt Konkurrenz machen können. Das alternative Jungvolk darf sich freuen.

Ein Bummel durch die neue Centrum Galerie ist kurzweilig. Es gibt viel zu entdecken, geliebte Marken an nun zentralem Platz lassen Euphorie aufkommen und der ökonomisch geschulte Blick würdigt gut umgesetzte Konzepte. Apropos öko… Neben der Photovoltaikanlage auf dem Dach, sorgen stromsparende Rolltreppen und Aufzüge, Regenwassersysteme unter den Grünflächen der Kita auf dem Dach sowie Nistkästen am Einkaufszentrum für Nachhaltigkeit.

Zur Eröffnung hatte die Galerie an den ersten drei Tagen sinnvollerweise abends bis 22 Uhr geöffnet. Um vom Ansturm der Neugierigen selbst etwas abzufangen, zogen weitere Läden der Prager Straße mit. Die normalen Öffnungszeiten sind allerdings 9:30 bis 20:00, was nicht zur abendlichen Belebung der Prager Straße beitragen dürfte.

Eine Frage allerdings zum Abschluss: Woher kommt eigentlich dieser seltsame Brauch, Centrum mit „C“ schreiben zu müssen?


Neueröffnung Nr. 1: Ein Schmuckkästchen für Dynamo

20 September 2009

…oder auch das neue Stadion namens Rudolf-Harbig, wurde am Dienstag den 15.9.09 offiziell eröffnet. Zwar sind einige Gewerke noch nicht beendet – so sind bspw. die Mannschaftskabinen noch nicht ausgebaut – allerding konnte man(n) die Bühne für die kommenden Heimspiele unter die Lupe nehmen. Neben einem Altherrenspiel der 1989er Mannschaften vom VfB Stuttgart und Dynamo (Endstand 3:1 für die Gäste) war das Freundschaftsspiel der SG Dynamo Dresden und dem FC Schalke 04 die Hauptattraktion des Abends. Alles in allem ein munteres Spiel zwischen zwei finanzgeplagten Vereinen (trotzdem verzichtete Schalke auf die sonst übliche Antrittprämie von ca. 100.000 Euro), das letztlich der Revierclub 2:1 für sich entscheiden konnte.

Viel wichtiger als das Spiel war allerdings das Stadion an sich. Bei vollbesetzten Rängen mit 32.000 Zuschauern kam eine klasse Stimmung auf, die man nur als erstligatauglich bezeichnen konnte. Die nimmermüden Dynamofans mit ihrer fast 90-minütigen Choreographie heizten dem Otto-Normalfan auf den Sitzplatztribühnen ordentlich ein und diese ließen sich anstecken und stimmten mit in die Fangesänge ein. Mit dem neuen Harbig-Stadion hat Dresden entdlich ein Stadion der Moderne und es bleibt zu hoffen, dass dieses die Mannschaft beflügelt und sie an erfolgreiche Zeiten der Vergangenheit angeknüpfen kann. Außerdem bleibt zu hoffen, dass die Worte von Herrn Mackenroth (Justizminister Sachsen) Gehör finden: Kein einziger Platz in diesem Stadion ist für gewaltbereite Fans da…(sinngemäß)


Keinhirnhasen

22 August 2009

Wahlhelfer sind die wahren Gutmenschen

9 Juni 2009

am 7. Juni 2009 war der erste große Wahltag in diesem Jahr. In Dresden stand neben der Europawahl auch die Wahl zum Stadtrat an. Wie viele Wähler stehe ich immer mit meinem Ausweis an der Urne, um mich schnellstmöglich identifizieren zu können. Doch das ist gar nicht nötig. Denn nach einem Ausweisdokument wurde ich auch bei dieser Wahl (wie bereits bei der Bürgermeisterwahl im vergangenen Jahr) nicht gefragt. Meine Frage warum kein Ausweisdokument verlangt wird, wurde lapidar damit begründet, dass die Wahlhelfer den Bürgern vertrauen. Wie ich finde sehr fraglich.

Könnte dieser Umstand nicht von einer Partei missbraucht werden? Denke da an unsere Spezis aus der rechten Ecke. Die könnten ja einfach die Wahlberechtigungen von irgendwelchen Truffis abkaufen und dann ein paar Leute in verschiedenen Wahlkreisen wählen schicken…mit fremder Wahlkarte. Es ist mir schon klar, dass das ein wenig unrealistisch klingt, aber irgendwie geht es mir in der Sache ums Prinzip. Ich muss mich bei sämtlichen Gelegenheiten ausweisen und meine Identität belegen könnnen. Bei der Stimmabgabe soll dies dann nicht so sein?


VSR Verlag Service GmbH

9 Juni 2009

Eine abenteuerliche Geschichte kann man mit dem VSR Verlag erleben.  So trug es sich zu, dass ich eines Samstag-Nachmittags – wegen des schönen Wetters – eine Gassirunde durch die Dresdner Innenstadt machte. In der Prager Straße wurde ich von einem Jugendlichen angesprochen. Er fragte mich, ob ich schon mal etwas von einer Initiative gehört habe, die sich für Hartz IV-Jugendliche einsetzten. Die Initiative beschäftigt angeblich diese Jugendliche als Werbeblätter- und Zeitschriften-Austräger. Der Jugendliche fragte mich, ob ich den sozial benachteiligten Jugendlichen nicht gerne Helfen möchte. Ich bräuchte einfach meine Daten (Name, Telefonnummer und Adresse) hinterlassen, und ich würde von einem der besagten Jugendlichen mit Postwurfsendungen versorgt. Da ich ein Werbefetischist bin, wollte ich die Initiative unterstützen (mir war aber schon klar, dass da etwas faul ist). Ich sollte von einem Jugendlichen Werbepost zugestellt bekommen. Um die Zuverlässigkeit des Zustellers zu testen, würde ich einen Anruf erhalten und nach dem Erhalt bestimmter Werbung befragt. Nachdem mein Gegenüber alle Daten auf einen gefalteten Zettel aufgenommen hatte, wollte er eine Untercshrift von mir. Auf die Frage, wozu er die bräuchte, wenn ich nur Werbepost zugestellt bekomme, antwortete er „Zur Datenüberprüfung“… (häää???) Ich bat ihn doch mal den Zettel zu entfalten und mir zu zeigen, was auf der oberen Hälfte steht. Siehe da, mich schauten die üblichen Verdächtigen an. Bunte, Bild der Frau und Co…und der Satz „Ja, ich bestelle für mindestens 14 Monate und erhalte 2 Monate gratis….“ Ich verweigerte die Unterschrift und sagte, dass Sie mir gerne Werbepost zusenden können und ging.

Mir war schon irgendwie klar, dass der Typ das nicht unterzeichnete Bestellformular bei seinem Auftraggeber einreicht und eventuell sogar meine Unterschrift fälscht. Ich hätte ihm den Zettel auch abnehmen können, aber ich wollte es bewußt einmal darauf ankommen lassen.

Nach ca. 2 Wochen flatterte dann auch eine Bestellbestätigung des VSR Verlags bei mir ein (100%ig nicht von einem Hartz IV Jugendlichen zugestellt). Ich wurde dazu beglückwünscht mindestens 14 Monate die wunderschöne GALA bestellt zu haben. So so…die GALA wollte ich also… War schon immer ein Typ der gerne Frauenzeitschriften ließt. So jetzt war mein Jagd- und Rechthaberinstinkt geweckt. Zunächst machte ich mich mal über diesen VSR schlau. Auf der Internetseite steht eine Telefonnummer war natürlich eine kostenpflichtige 01805 Nummer (01805 – 32 32 10). Anruf erbrachte leider nichts, da ich außerhalb der Geschäftszeiten angerufen habe. Wann diese Geschäftszeiten sind bekommt man leider auch nicht gesagt. Nun gut eine zweite Nummer auf der Seite (0180-5 1222 80) führte zu einem Kontakt mit einer netten Dame. Diese war leider nur eine Angestellte eines Zeitungsvertriebs mit dem der VSR zusammenarbeitet. Sie konnte mir leider auch nicht weiterhelfen. So…VSR hatte seine Chance, dachte ich, jetzt neue Wege gehen. Schnell mal gegooglet und herausgefunden, dass Gruner & Jahr der verantwortliche Verlag für die GALA ist. Also mal schnell dort angerufen (+49 40 3703-4362) und einem Mitarbeiter erklärt, wie das hauseigene Produkt so vertrieben wird. Der Mann am anderen Ende nahm alle meine Daten auf und versprach mir sich um die Sache zu kümmern. Zudem bedankte er sich mehrfach für meinen Hinweis. Um den VSR so richtig auf den Sack zu gehen, wendete ich mich auch noch mit einer Mail an die Verbraucherzentrale Sachsen und meldete die unseriösen Mittel der Abowerbung. Und um den ganzen noch das i-Tüpfelchen (ist das Wort eigentlich von Apple rechtlich geschützt?) aufzusetzen, gleich noch eine Mail an den VSR Verlag mit der Bitte mir doch ein Dokument zukommen zu lassen, auf dem ich irgendetwas bestellt hätte. So nun war das Rennen eröffnet, wer von den drei Angeschriebenen meldet sich zu erst.

And the winner is… G&J. Nach ca. 4 Tagen erhielt ich eine Mail des GALA-Herausgebers an den VSR Verlag in CC. Inhalt: Die Bitte um Aufklärung meines Sachverhaltes. Weitere 2 Tage darauf erhielt ich zunächst einen 2. Brief von VSR Verlag. Eine zweite Bestellbestätigung über die GALA. Genaueres lesen zeigte, dass es sich um eine  1zu1 Kopie des ersten Schreibens handelte (gleiches Datum, gleiche Bestellnummer, selber Text). Neben dem Brief erhielt ich zeitgleich eine Mail des VSR Verlags. Meine Bestellung sei auf Grund meines Briefes storniert worden. Das ist ja erst einmal schön und gut, jedoch welche Bestellung und vorallem welchen Brief meinen die.  Gut also bekomme ich jetzt keine GALA… Was ich mich jetzt Frage, wie man solche Abowerbemethoden unterbinden kann? Leider so gut wie gar nicht. Das Wichtigste…aufpassen wann und wo man seine Unterschrift abgibt. Auf keinen Fall belabern lassen. Seriöse Anbieter geben einem auf jeden Fall auch eine Bedenkzeit.

Meine Empfehlung:

  • nichts vor Ort unterschreiben!
  • auf jeden Fall die Verbraucherzentrale informieren
  • den Herausgeber des angeblich bestellten Produktes ansprechen (die dürften eigentlich ein Interesse daran haben, dass ihr Name nicht in eine solche dubiose Ecke gerät)
  • einen Nachweis über die Bestellung verlangen

Ergänzung: Mittlerweile hat sich auch die Verbraucherzentrale gemeldet. Zunächst mit einer Mail und anschließend sogar telefonisch. Ich wurde gebeten, meinen Fall schriftlich und unterschrieben an die Verbraucherzentrale zu senden, so dass diese die sich mehrenden Beschwerden über den VSR Verlag bündeln und eventuell rechtlich gegen diesen vor zu gehen.


Obama Barockt und Dresden sollte sich richtig vorbereiten

20 Mai 2009

So nun dürfte es ja amtlich sein. Barack Obama stattet dem schönen Elbflorenz eine Stipvisite ab. Bis zum 5. Juni 2009 ist nicht mehr viel Zeit und die örtlichen Sicherheitskräfte sind am rotieren.

Um sich als Einwohner auch auf den besonderen Besuch vor zu bereiten, kann man jetzt mal in die Bastelkiste greifen. Hier gibt es Anleitungen und Vorlagen für Fähnchen und Wimpel, die dem Herrn Obama dann zeigen sollen, dass er in eine äußerst gastfreundliche Gegend der Republik gereist ist (Die zur Fußball WM in die Schlagzeilen gekommenen No Go Areas liegen glaub ich außerhalb von Dresden).

Also denn mal wild drauf los gebastelt…und Winkelemente für den Barack herstellen!


Ausflugsziele im Elbsandsteingebirge

15 Mai 2009
Elbsandsteingebirge: Kostenlos zu haben

Ausflugsziele im Elbsandsteingebirge: Kostenlos zu haben

Der Tourismusverein Elbsandsteingebirge und die Sächsische Zeitung haben in Kooperation ein 40seitiges Magazin zur Sächsischen und Böhmischen Schweiz herausgegeben. Im Heft werden interessante Themen wie Wandern, Klettern, Radfahren, Baden, Wellness, Burgen und Schlösser, Städte (also sehenswerte Ortskerne), Tipps für Familien u.v.m. angerissen. Insgesamt ein schöner Überblick, was die Elbsandsteinregion so zu bieten hat.

Und das beste daran ist: Es ist kostenlos in allen SZ-Treffpunkten oder unter der Homepage des Tourismusvereins zu haben. Ein must have für alle die sich für einen Ausflug oder Urlaub in der Sächsischen Schweiz interessieren. Ach übrigens:  made by AHiLLA and powered by brezel :-)