GutscHiLLA goes Utah: Hell`s Backbone Grill

Hell`s Backbone Grill
No. 20 North Highway 12
PO Box 1428
Boulder, Utah 84716
435-335-7464

Mehr durch Zufall sind wir auf dieses Restaurant gestoßen. Auf einem Road Trip durch die Sehenswürdigkeiten der Westküste der USA ging es von LA über den Sequoia National Park, Death Valley, Vegas, diversen anderen National Parks, San Francisco entlang Big Sur zurück nach LA. Auf einer weiteren abgelegenen Straße mitten in Utah waren wir auf der Suche nach einer Übernachtungsmöglichkeit. Unser wieder einmal freundlicher Printkollege „Lonley Planet USA“ empfahl uns die Boulder Mountain Lodge als eine komfortable Bleibe mit modernen Zimmern und WLAN (ganz wichtig). Der kleine Ort Boulder mit 180 Seelen (was in dieser Gegend glaub ich schon als Großstadt bezeichnet werden kann) ist jetzt nicht grade ein Highlight der Westküste oder Utah, aber das Fleisch und der Wille waren schwach nach einem weiteren stundenlangen Ritt in unserem PS-/Raum-Monster Ford Fusion noch eine Meile zusätzlich zu fahren. Also sollte es die Lodge werden. Ein weiteres schlagkräftiges Argument für diese Entscheidung gab ebenfalls der „Einsame Planet“: Das ortsansässige Restaurant mit dem liebevollen Namen „Hell`s Backbone Grill“ (Von der für den normalen Mitteleuropäer vorherrschenden Hitze an der Westküste ein ganz passender Name). Auf Seite 968 von 1328 heißt es „Hier gibt`s leckere Gerichte, das Fleisch kommt aus der Gegend und das Obst wird im eigenen Garten angebaut.“ Da man ja immer auch mal gerne die lokale Küche testet, klang das ganz verlockend. Vor allem unter dem Gesichtspunkt das es an der Westküste (evt. sogar in der gesamten USA) zwar an jeder Ecke einen Fastfood-Anbieter zu geben scheint, bei dem es mehr oder noch mehr ungesundes da fettiges Essen gibt, war die Aussicht auf Obst mal was ganz besonders Verlockendes. Also bei der netten Frau in der Lodge einchecken, wo wie immer Preise runter handeln angesagt war (hat auch wie so häufig zuvor und danach geklappt) und danach zum Abendmahl ab in den „Höllen Grill“.

 

Hell's Backbone Grill

Hell's Backbone Grill

Bereits die Gegend um die Lodge war sehr entspannend. Viel Natur und Ruhe. So konnten wir schon einige Meter vor dem Eingang -der Grill ist wirklich gleich neben der Lodge- Akustik-Gitarrenklänge vernehmen. Handgemachte Westernmusik…sehr fein. Der Local-Cowboy gab im Restaurant sein bestes und ließ gleich mal etwas Lagerfeuermetalität bei mir aufkommen. Das Restaurant selber ist eine Art Wintergarten, welches schlicht aber trotzdem gemütlich eingerichtet ist. Einfache Holzstühle und ein wie es sich für ein richtiges Restaurant gehört stilvoll gedeckter Tisch (mit Stoffservierte) sowie ein helles aber warmes Licht. Wer sich nur einen Drink einverleiben will, kann dies an einer eigens dafür vorgesehenen Bar tun. In den Abendstunden wenn die Sonne nicht mehr ihr bestes gibt, lädt ein geräumige Terrasse zum Speisen unter freiem Himmel ein. Am Ambiente gibt’s also nicht wirklich etwas auszusetzen: 8 Punkte

Zum Tisch wird man von der netten Bedienung geleitet. Keine Angst es besteht keine Smokingpflicht. Wir waren mit kurzen Hosen und Wanderschuhen/-sandalen vor Ort. Kaum am Tisch wird einem das obligatorische Eiswasser gereicht, was für diese Gegend wirklich überlebenswichtig ist, da man sich damit nicht zu letzt die überaus zuckerreichen Softdrinks verdünnen muss (noch ein Tipp für alle: In den Fastfoodrestaurants gibt es diese sehr günstig und mit der unbegrenzten Nachfülloption. Deswegen einfach den Becher randvoll mit Eis füllen und nur ein wenig Coke, Dr. Pepper, Mountain View oder was auch immer für Zuckerwasser hinzugeben. Das löscht den Durst besser und schont die Linie).

 

Lecker: Organic Food

Lecker: Organic Food

Beim Blick in die Speisekarte zeigt sich, dass der Reiseführer nicht gelogen hat. Alle Speisen klingen nach „Will ich haben“ und sind nach dem Prinzip „Organic Food“ zubereitet. D.h. alle Produkte kommen aus der näheren Umgebung (teilweise aus dem Garten hinter’m Haus) und werden frisch zubereitet. Ein Beispiel? Hähnchen mit Sose, die mit Trauben gespickt ist und dazu Reis. Einfach nur lecker. Alle 4 bestellten Gerichte haben ausgezeichnet gemundet, was nicht nur daran lag, dass es nach viel Fastfood in den Vortagen mal was ganz besonderes lag. Preislich liegt ein Hauptgericht bei 25-35$, was für die USA ganz normal ist.

Zusammenfassend ist zu sagen, dass man das Restaurant wirklich nur empfehlen kann. Essen, Getränke, Service super, Ambiente auch gut und preislich alles im Rahmen. Nur ist der Anreiseweg ein wenig lang. Also wenn ihr mal in der Gegend seid, stattet dem feinen Restaurant in Boulder doch einfach mal einen Besuch ab und sagt, dass ihr über http://www.gutschilla.de drauf gestoßen seid 😉

 

 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: