Neue Adresse

17 November 2012

Bitte ab sofort folgende Adresse eingeben:

www.gutschilla.de

Hier passiert nix mehr!


Glasbachrennen 2012: Heiße Reifen auf 5,5km

30 Juli 2012

Vom 27.7. bis 29.7.2012 fand das 17. ADAC Glasbachrennen statt. Das kleine 1200 Einwohner zählende Bergdorf Steinbach am Rande des Rennsteigs wurde komplett zum Fahrerlager umfunktioniert. Das ganze Wochenende drönten die Motoren und trotz des sehr durchwachsenen Wetters schwärmten alle von der Veranstaltung. Um einen Eindruck von der Strecke und der Leistung der Fahrer zu bekommen, ist eine Mitfahrt mit Federico Liber ganz passend:


Griechen sprechen jetzt italienisch und nicht jeder der Essen serviert ist ein Kellner

17 November 2011

Hier ein Erfahrungsbericht eines Gastautors:

Ein Ausflug nach Erfurt hatte das Ziel die Altstadt, Krämerbrücke und den Dom. Gekrönt werden sollte dieser Ausflug mit einem Mittagessen beim Griechen. So kam es, dass wir in der Nähe der Krämerbrücke beim „El Greco“ einkehrten. Ein kleines gemütliches Lokal. Nur was war das? Der Kellner, der uns an der Tür empfing, sprach nicht griechisch, auch nicht deutsch, er sprach mich mit „Prego Senioritta“ an und am Tisch angekommen kam wieder was auf italienisch. Naja, dann sind wir eben beim Italiener gelandet. Essen wir halt Pizza. Als wir die Speisekarte in der Hand hielten, war wieder alles okay: doch griechisch. Während wir auf unser Essen warteten, bemerkten wir, dass das junge Pärchen neben uns erst einmal das Besteck reinigen ließen. Da dachten wir schon, na Prost Mahlzeit. Und wir sollten nicht enttäuscht werden. Als das Essen kam, guckten wir erst einmal ziemlich dumm auf die Teller. Die Präsentation war mehr als gewöhnlich. Desweiteren vermißten wir den Salat vorab. Naja gut, vielleicht ist das heute nicht mehr angesagt. Nach dem Essen fragte uns der (Italienischsprechende) Kellner die alles entscheidende Frage. „HAT ES GESCHMECKT?“ Naja, da konnt ich mich nicht zurückhalten und ihm sagen, das es nicht geschmeckt hat. So war es ja auch. Das Fleisch war mehr als nur trocken, zudem vermißten wir das Tzatziki. Meine Frage, ob man es extra bestellen muß, kam nur die Antwort, dass er es in die Küche weiter gibt. Da war er schon etwas genervt. Desweiteren machte ich den Kellner darauf aufmerksam, dass man die Kerzen anzündet, wenn sich der Gast an den Tisch setzt. Na, nun verwirrte er mich aber, denn er war gar nicht der Kellner. Jaja, so hat er uns das gesagt. Ich darauf hin, sagte zu ihm: „Entschuldigen Sie mal, sie haben doch bei uns die Bestellung aufgenommen und uns auch bedient, also sind sie doch der Kellner. Er wieder: „Nein, ich bin nicht der Kellner.“ Ich gab auch den Hinweis, die Musik etwas leiser laufen zu lassen, da sich die Gäste etwas unterhalten wolle. Für unseren Begriff war sie etwas laut, man hätte eher dazu tanzen können. Genervt hat er gesagt, er gibt alles weiter. Ich hab daraufhin gesagt, dass ich bezweifel, dass sich da was ändert. Leider haben wir zum erstenmal kein Trinkgeld gegeben, weil wir der Meinung sind, das dieses Lokal nicht einmal Gäste verdient hat.
Wir hatten aber doch noch unsere Glücksmomente. An den Domstufen befindet sich ein kleines Cafe, dort gibt es leckeren selbstgebackenen Kuchen und einen wirklich guten Kaffee, und die Bedienung ist dort super nett. Also die Moral von der Geschicht: Meidet das „El Greco“, geht lieber guten Kaffee trinken.


Wir lieben Lebensmittel…

28 Mai 2011

Ein Center der so werbenden Lebensmittelkette scheint Lebensmittel so sehr zu lieben, dass sie diese dem Kunden lieber vorenthalten. Schon sehr enttäuschend, wenn kaum noch Milch vorhanden ist (selbst tote H-Milch gibt es nur noch fettreduziert). Mal ganz von der üblichen Frischmilch-Problematik abgesehen.  Unvorstellbar ist auch, dass es auf den 2400 Quadratmetern Veraufsfläche ganze 3 (drei) Fläschchen Schlagsahne gibt. Nun gut, man was soll man Samstag Abend erwarten. Beim Bäcker um die Ecke gibt es schließlich samstags 3 Stunden vor Ladenschluss auch keine Brötchen mehr.

Zucker dagegen scheint nicht so gefragt zu sein. Volle Regale. Es gibt Puderzucker zweier Firmen, aber nur einer ist ausgepreist. Auch eine Art, den Kunden zu lenken.

Was in der Werbung für Käse super dargestellt ist, funktioniert an der Fleischtheke gar nicht: die Frage nach der Herkunft der Produkte scheint die Fachangestellte zum einen sehr zu überraschen und zum andern zu überfordern. Mit Kollegen-Unterstützung wird dann Deutschland und auf Nachfrage auch irgendein Schlachthof genannt. Lediglich bei Biofleisch könne die Herkunft genau bezeichnet werden. Fleischkauf ist Vertrauenssache.

Was die Qualität der Lebensmittel angeht, hat sich die Kette ja hohe Ansprüche gesetzt. Ein Negativbeispiel hier: die beworbenen Tiefkühl-Pfannengerichte hatten, dem fühlbaren Eisanteil in den Tüten nach zu urteilen, schon eine Kühlkettenunterbrechung hinter sich, was nicht gerade von pfleglicher Behandlung der geliebten Ware spricht.

Man soll ja sein Feedback immer mit etwas positivem beenden. Es gibt eine Menge verschiedener Tomatensorten. Große, kleine, rote, gelbe, abgepackt, lose oder noch an der Rispe. Vielleicht ist Gemüse im Moment aufgrund der EHEC-Angst auch einfach nicht so beliebt…


Public Viewing: VfL Osnabrück vs. Dynamo Dresden

25 Mai 2011

Und auch zum Rückspiel in der Relegation zur 2. Bundesliga herrschte Nervenkitzelatmosphäre. Ich denke mal, einige sind an diesem Abend um ein paar Jahre gealtert. „Ein Schuss, ein Tor, DYNAMO…“ und „Auswärtssieg…“ und „Nie mehr. nie mehr, nieeeeee mehr 3. Liga. Nie mehr, nie meeehhhhhhhhhhrrrrr…“


Public Viewing in Dresden: Offenbach vs. Dynamo

14 Mai 2011

Wer hätte es gedacht, dass es doch noch einmal zu einem so spannenden Event in dieser Saison kommen wird? Selbst wenn das Spiel in Offenbach statt fand, war die Stimmung im „ausverkauften“ Dynamo Stadion (auch glücksgas-Arena) beeindruckend.

Schalalalalalalala…

Uffta!


Kleine Kellnerschule aus Sicht eines Gastes

23 November 2010

Allen, die mal in die Situation kommen, als Servicekraft in einem Restaurant zu arbeiten, seien folgende kleine Hinweise mitzugeben.

– Der Gast wird nicht geduzt (außer vielleicht in einer Studentenkneipe, oder wenn der Gast wirklich sehr jung ist).

– Auch wenn es noch so eng auf dem Tisch sein sollte: Privatgegenstände (Portemonnaie, Telefon) der Gäste werden nicht berührt, geschweige denn zur Seite geräumt, um irgendetwas auf den Tisch zu stellen.

– Wenn einem der Kollege schon souffliert, was nach dem Servieren auf dem Tisch noch fehlt (z.B. Worcestersauce), sollte man bei Nichtverstehen diskret nochmal nachfragen, anstelle mit einem „hab ich nicht verstanden“ vom Tisch zu verschwinden und sich anderen Beschäftigungen zu widmen.

– Man kommt nicht schon zum Abräumen an den Tisch, wenn die Gäste noch Besteck in der Hand halten. Auch durch die Frage, ob alles in Ordnung ist, kann man sich nur noch schwer aus diesem Fettnäpfchen retten, denn danach sollte man eher schon kurz nach dem Servieren der Speisen gefragt haben.

– Wenn man beim Kassieren die Buchung anders im System durchführt als gewohnt, informiert man wenigstens die Kollegen, damit diese beim Aufbruch der Gäste nicht fälschlicherweise nocheinmal die Rechnung bringen wollen.

Gegenteiliges Verhalten kommt beim Gast nicht gut an. Erlebt an einem Sonntag im November im Haus-Altmarkt. Der Servicekraft ist zu wünschen, dass sie in der (hoffentlich) vor kurzem erst begonnenen Ausbildung noch viel lernt.