Mach’s mit! Mach’s nach! Mach’s besser: BLOCK-Schokoladen-Eis

18 Oktober 2012

Lebensmittel selber herstellen liegt grade voll im Trend. Und weil es interessant und spaßig ist, sein eigenes Eis zu kreieren, wird kurzerhand die „Gelateria GutscHiLLA“ ins Leben gerufen und ein wenig selbst gepanscht. Angewendet auf einen Kitchen Aid IceCreamMaker.

Man(n) nehme:

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  • 400ml Milch
  • 200ml Sahne
  • 60g Zucker
  • 2 Eier
  • ca. 200g Bitterschokolade (z.B. BLOCK-Schokolade oder Ritter Sport)
  • 1 cl Kirschwasser (eine Verschlusskappe voll)
  • Bauanleitung:

    IMG_3935 Die Milch und die Sahne zusammen in einem Topf geben und erhitzen.
    IMG_3939 Die Schokolade mit in den Topf geben und zum Schmelzen bringen.
    IMG_3943 Eigelb vom Eiweiß trennen und zusammen mit dem Zucker in eine separate Schüssel geben.
    IMG_3949 Eigelb und Zucker gut verrühren und dann mit in den Topf geben. ACHTUNG die Milch darf nicht kochen, sondern sollte so um die 60-70 Grad haben. Andernfalls gerinnt das Ei…
    IMG_3958 Die Masse nun abkühlen lassen und dann für ca. 12 Stunden in den Kühlschrank stellen. Dannach kommt das Ganze in die Eismaschine. Und dann noch eine Kappe Kirschwasser hinterher.
    IMG_3985 Wenn die Masse nun schön cremig ist, alles in einen Behälter geben und für ca. 2 Stunden ins Gefrierfach.
    IMG_3989 Schmecken lassen!
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    Griechen sprechen jetzt italienisch und nicht jeder der Essen serviert ist ein Kellner

    17 November 2011

    Hier ein Erfahrungsbericht eines Gastautors:

    Ein Ausflug nach Erfurt hatte das Ziel die Altstadt, Krämerbrücke und den Dom. Gekrönt werden sollte dieser Ausflug mit einem Mittagessen beim Griechen. So kam es, dass wir in der Nähe der Krämerbrücke beim „El Greco“ einkehrten. Ein kleines gemütliches Lokal. Nur was war das? Der Kellner, der uns an der Tür empfing, sprach nicht griechisch, auch nicht deutsch, er sprach mich mit „Prego Senioritta“ an und am Tisch angekommen kam wieder was auf italienisch. Naja, dann sind wir eben beim Italiener gelandet. Essen wir halt Pizza. Als wir die Speisekarte in der Hand hielten, war wieder alles okay: doch griechisch. Während wir auf unser Essen warteten, bemerkten wir, dass das junge Pärchen neben uns erst einmal das Besteck reinigen ließen. Da dachten wir schon, na Prost Mahlzeit. Und wir sollten nicht enttäuscht werden. Als das Essen kam, guckten wir erst einmal ziemlich dumm auf die Teller. Die Präsentation war mehr als gewöhnlich. Desweiteren vermißten wir den Salat vorab. Naja gut, vielleicht ist das heute nicht mehr angesagt. Nach dem Essen fragte uns der (Italienischsprechende) Kellner die alles entscheidende Frage. „HAT ES GESCHMECKT?“ Naja, da konnt ich mich nicht zurückhalten und ihm sagen, das es nicht geschmeckt hat. So war es ja auch. Das Fleisch war mehr als nur trocken, zudem vermißten wir das Tzatziki. Meine Frage, ob man es extra bestellen muß, kam nur die Antwort, dass er es in die Küche weiter gibt. Da war er schon etwas genervt. Desweiteren machte ich den Kellner darauf aufmerksam, dass man die Kerzen anzündet, wenn sich der Gast an den Tisch setzt. Na, nun verwirrte er mich aber, denn er war gar nicht der Kellner. Jaja, so hat er uns das gesagt. Ich darauf hin, sagte zu ihm: „Entschuldigen Sie mal, sie haben doch bei uns die Bestellung aufgenommen und uns auch bedient, also sind sie doch der Kellner. Er wieder: „Nein, ich bin nicht der Kellner.“ Ich gab auch den Hinweis, die Musik etwas leiser laufen zu lassen, da sich die Gäste etwas unterhalten wolle. Für unseren Begriff war sie etwas laut, man hätte eher dazu tanzen können. Genervt hat er gesagt, er gibt alles weiter. Ich hab daraufhin gesagt, dass ich bezweifel, dass sich da was ändert. Leider haben wir zum erstenmal kein Trinkgeld gegeben, weil wir der Meinung sind, das dieses Lokal nicht einmal Gäste verdient hat.
    Wir hatten aber doch noch unsere Glücksmomente. An den Domstufen befindet sich ein kleines Cafe, dort gibt es leckeren selbstgebackenen Kuchen und einen wirklich guten Kaffee, und die Bedienung ist dort super nett. Also die Moral von der Geschicht: Meidet das „El Greco“, geht lieber guten Kaffee trinken.


    Kleine Kellnerschule aus Sicht eines Gastes

    23 November 2010

    Allen, die mal in die Situation kommen, als Servicekraft in einem Restaurant zu arbeiten, seien folgende kleine Hinweise mitzugeben.

    – Der Gast wird nicht geduzt (außer vielleicht in einer Studentenkneipe, oder wenn der Gast wirklich sehr jung ist).

    – Auch wenn es noch so eng auf dem Tisch sein sollte: Privatgegenstände (Portemonnaie, Telefon) der Gäste werden nicht berührt, geschweige denn zur Seite geräumt, um irgendetwas auf den Tisch zu stellen.

    – Wenn einem der Kollege schon souffliert, was nach dem Servieren auf dem Tisch noch fehlt (z.B. Worcestersauce), sollte man bei Nichtverstehen diskret nochmal nachfragen, anstelle mit einem „hab ich nicht verstanden“ vom Tisch zu verschwinden und sich anderen Beschäftigungen zu widmen.

    – Man kommt nicht schon zum Abräumen an den Tisch, wenn die Gäste noch Besteck in der Hand halten. Auch durch die Frage, ob alles in Ordnung ist, kann man sich nur noch schwer aus diesem Fettnäpfchen retten, denn danach sollte man eher schon kurz nach dem Servieren der Speisen gefragt haben.

    – Wenn man beim Kassieren die Buchung anders im System durchführt als gewohnt, informiert man wenigstens die Kollegen, damit diese beim Aufbruch der Gäste nicht fälschlicherweise nocheinmal die Rechnung bringen wollen.

    Gegenteiliges Verhalten kommt beim Gast nicht gut an. Erlebt an einem Sonntag im November im Haus-Altmarkt. Der Servicekraft ist zu wünschen, dass sie in der (hoffentlich) vor kurzem erst begonnenen Ausbildung noch viel lernt.


    GutscHiLLA goes Utah: Hell`s Backbone Grill

    16 Oktober 2010

    Hell`s Backbone Grill
    No. 20 North Highway 12
    PO Box 1428
    Boulder, Utah 84716
    435-335-7464

    Mehr durch Zufall sind wir auf dieses Restaurant gestoßen. Auf einem Road Trip durch die Sehenswürdigkeiten der Westküste der USA ging es von LA über den Sequoia National Park, Death Valley, Vegas, diversen anderen National Parks, San Francisco entlang Big Sur zurück nach LA. Auf einer weiteren abgelegenen Straße mitten in Utah waren wir auf der Suche nach einer Übernachtungsmöglichkeit. Unser wieder einmal freundlicher Printkollege „Lonley Planet USA“ empfahl uns die Boulder Mountain Lodge als eine komfortable Bleibe mit modernen Zimmern und WLAN (ganz wichtig). Der kleine Ort Boulder mit 180 Seelen (was in dieser Gegend glaub ich schon als Großstadt bezeichnet werden kann) ist jetzt nicht grade ein Highlight der Westküste oder Utah, aber das Fleisch und der Wille waren schwach nach einem weiteren stundenlangen Ritt in unserem PS-/Raum-Monster Ford Fusion noch eine Meile zusätzlich zu fahren. Also sollte es die Lodge werden. Ein weiteres schlagkräftiges Argument für diese Entscheidung gab ebenfalls der „Einsame Planet“: Das ortsansässige Restaurant mit dem liebevollen Namen „Hell`s Backbone Grill“ (Von der für den normalen Mitteleuropäer vorherrschenden Hitze an der Westküste ein ganz passender Name). Auf Seite 968 von 1328 heißt es „Hier gibt`s leckere Gerichte, das Fleisch kommt aus der Gegend und das Obst wird im eigenen Garten angebaut.“ Da man ja immer auch mal gerne die lokale Küche testet, klang das ganz verlockend. Vor allem unter dem Gesichtspunkt das es an der Westküste (evt. sogar in der gesamten USA) zwar an jeder Ecke einen Fastfood-Anbieter zu geben scheint, bei dem es mehr oder noch mehr ungesundes da fettiges Essen gibt, war die Aussicht auf Obst mal was ganz besonders Verlockendes. Also bei der netten Frau in der Lodge einchecken, wo wie immer Preise runter handeln angesagt war (hat auch wie so häufig zuvor und danach geklappt) und danach zum Abendmahl ab in den „Höllen Grill“.

     

    Hell's Backbone Grill

    Hell's Backbone Grill

    Bereits die Gegend um die Lodge war sehr entspannend. Viel Natur und Ruhe. So konnten wir schon einige Meter vor dem Eingang -der Grill ist wirklich gleich neben der Lodge- Akustik-Gitarrenklänge vernehmen. Handgemachte Westernmusik…sehr fein. Der Local-Cowboy gab im Restaurant sein bestes und ließ gleich mal etwas Lagerfeuermetalität bei mir aufkommen. Das Restaurant selber ist eine Art Wintergarten, welches schlicht aber trotzdem gemütlich eingerichtet ist. Einfache Holzstühle und ein wie es sich für ein richtiges Restaurant gehört stilvoll gedeckter Tisch (mit Stoffservierte) sowie ein helles aber warmes Licht. Wer sich nur einen Drink einverleiben will, kann dies an einer eigens dafür vorgesehenen Bar tun. In den Abendstunden wenn die Sonne nicht mehr ihr bestes gibt, lädt ein geräumige Terrasse zum Speisen unter freiem Himmel ein. Am Ambiente gibt’s also nicht wirklich etwas auszusetzen: 8 Punkte

    Zum Tisch wird man von der netten Bedienung geleitet. Keine Angst es besteht keine Smokingpflicht. Wir waren mit kurzen Hosen und Wanderschuhen/-sandalen vor Ort. Kaum am Tisch wird einem das obligatorische Eiswasser gereicht, was für diese Gegend wirklich überlebenswichtig ist, da man sich damit nicht zu letzt die überaus zuckerreichen Softdrinks verdünnen muss (noch ein Tipp für alle: In den Fastfoodrestaurants gibt es diese sehr günstig und mit der unbegrenzten Nachfülloption. Deswegen einfach den Becher randvoll mit Eis füllen und nur ein wenig Coke, Dr. Pepper, Mountain View oder was auch immer für Zuckerwasser hinzugeben. Das löscht den Durst besser und schont die Linie).

     

    Lecker: Organic Food

    Lecker: Organic Food

    Beim Blick in die Speisekarte zeigt sich, dass der Reiseführer nicht gelogen hat. Alle Speisen klingen nach „Will ich haben“ und sind nach dem Prinzip „Organic Food“ zubereitet. D.h. alle Produkte kommen aus der näheren Umgebung (teilweise aus dem Garten hinter’m Haus) und werden frisch zubereitet. Ein Beispiel? Hähnchen mit Sose, die mit Trauben gespickt ist und dazu Reis. Einfach nur lecker. Alle 4 bestellten Gerichte haben ausgezeichnet gemundet, was nicht nur daran lag, dass es nach viel Fastfood in den Vortagen mal was ganz besonderes lag. Preislich liegt ein Hauptgericht bei 25-35$, was für die USA ganz normal ist.

    Zusammenfassend ist zu sagen, dass man das Restaurant wirklich nur empfehlen kann. Essen, Getränke, Service super, Ambiente auch gut und preislich alles im Rahmen. Nur ist der Anreiseweg ein wenig lang. Also wenn ihr mal in der Gegend seid, stattet dem feinen Restaurant in Boulder doch einfach mal einen Besuch ab und sagt, dass ihr über http://www.gutschilla.de drauf gestoßen seid 😉

     

     


    Wahlen 2010: Dein Dresdner Lieblinkslokal

    3 Februar 2010

    Es ist wieder so weit. Unter www.sz-online.de/leserwahl kann man wieder dem Lieblinkslokal seine Stimme geben.  Zu gewinnen gibt es 3 Feinschmeckermenüs…mmm.

    Also auf geht’s, pusht euren Liebling auf das Podest!


    Erlebnis Zarenkeller

    30 Dezember 2009

    Weihnachtszeit, Schlemmerzeit. Die Gemütlichkeit steigt, das Bedürfnis mit allen Freunden, Anverwandten, Bekannten und Kollegen vor Jahresende noch einmal gesellig beisammenzusitzen bestimmt den Terminkalender. Hochkonjunktur für die Erlebnisgastronomie.

    Eines der zahlreichen Erlebnisrestaurants in Dresdens Einzugsgebiet ist der Zarenkeller. Angesiedelt in Niederwartha ist das Lokal nicht gerade zentral gelegen. Parkplätze sind vorhanden, die Anbindung an öffentliche Verkehrsmittel auch (sogar noch Tarifzone Dresden), allerdings nicht ausreichend für einen langen Abend.

    Mag der Name Zarenkeller auch russisch anmuten, ist das Konzept der Lokation rein mittelalterlich angelehnt. Man wird in die Erlebniswelt des Mittelalters entführt (sollte sich aber auch darauf einlassen wollen). Eingelassen wird man als Gruppe, denn der erste Gang des Gastmals (Met aus dem Bullenhorn) wird direkt auf dem Weg zum Tisch erledigt, nachdem man die Hände gewaschen und getrocknet bekommen hat. Da das einzige zur Verfügung stehende Besteck des Abends ein Holzdolch ist und man recht oft seine Hände zum Essen benutzt, ist die Waschung sehr angebracht, auch wenn man in Zeiten der Schweinegrippe ein leicht mulmiges Gefühl dabei hat, über die Reinlichkeit nicht selbst bestimmen zu können. Nachdem man im Stehen seinen Met geschlürft hat, wird man zu seinem Tisch geführt. Die Gasträume sind in einem Kellergewölbe eingerichtet. Mittelalterlich anmutende Holztische und -bänke stehen dicht gedrängt, letztere für verwöhnte Neuzeitgesäße sogar gepolstert. Dass die die Möglichkeiten, seine winterliche Garderobe abzulegen, begrenzt sind, fällt mindestens denjenigen auf, die vor (oder besser unter) einer Jackenansammlung sitzen müssen. Die Beleuchtung ist mittelalterlich passend gestaltet. Kerzen und einige unauffällige, rote Scheinwerfer sorgen für heimelige Stimmung.

    Der Ablauf des Abends ist einfach. Zwischen den einzelnen Gängen des Gastmahles wird man mittelalterlich unterhalten. Zum einen mit Musik, meist mit Dudelsack. Zum anderen mit einem leichten Mitmachprogramm. Wie zünftig gejubelt wird muss da geübt werden und dem Tischnachbarn muss die (recht speckig riechende) Serviette um den Hals gebunden werden. Die bedeutendste Rolle wird allerdings dem Auserwählten zuteil, der das Vorkosten der Speisen zu übernehmen hat. Dieser sollte ein bisschen mitspielen und eine Kostprobe des anstehenden Ganges testen. Wenn er/sie nach 10 Sekunden noch steht, wird serviert. Wenn der/die Auserwählte allerdings eine begriffsstutzige Teenagerin ist, die das mit dem möglichen Gift im Essen allzu wörtlich nimmt, kann man schonmal ein Weilchen auf sein Essen warten, darf derweil aber dem erstaunlichen Schauspiel beiwohnen, wie jemand durch Begriffstutzigkeit und Schnipperei den Unmut der hungrigen Meute auf sich zieht. Die Show und das Ambiente ist passend zu dem, was man sich auf die Fahnen schreibt. Es gibt dafür stimmige 8 Punkte.

    Das von den Testern gebuchte Gastmahl „Entenkeule“ begann wie schon erwähnt mit dem „Met aus dem Bullenhorn“. Zum Genießen war da im Gang wenig Zeit. Das eigentliche Essen beginnt mit „Schätzen aus der Kornkammer mit Schmalz“. Ziel dieses Ganges ist, sich aus einem kleinen Brotlaib einen Suppenteller herauszuessen. Denn es folgt „der Bettelmönche Lieblingsmahl“, was in diesem Falle eine Karottencremesuppe umschreibt. In Kombination mit dem Brot bekommt sie eine erstaunlicherweise mit dem Holzdolch löffelbare Konsistenz. Brot und Suppe geben eine schmackhafte Kombination.
    Als nächstes warten „Wachteln mit Pilzen“. Erstere werden jedem einzeln vom langen Spieß auf den Teller geschoben. Der persönliche Geschmackseindruck war eher nicht überwältigend. Die süßliche Marinade außen hatte kaum würzenden Einfluss auf das innere des Fleisches. Die Pilze dagegen waren recht würzig. Der Hauptgang bestand aus einer „Entenkeule mit Knödeln und Rotkohl“. Dazu wurde Sauce gereicht. Es gehörte schon etwas Geschicklichkeit dazu, sich eine Esstechnik anzueignen, bei der man nicht vor dem Sättigungsgefühl keinen Bock mehr auf das Gemansche hatte. Mit etwas Fingerfertigkeit hatte man nur die Ente zu betatschen.
    Der Abend war nun schon weit fortgeschritten. Da man irgendwie immer auf Essen warten musste, schien man immer noch Hunger zu haben. Aber der Höhepunkt war nun auch im Programm erreicht. Angekündigt durch einen betäubenden Petrolium-Terpentin-Erdölproduktgestank bildete eine Feuerschlucker/-spucker Darbietung den Abschluss der Showunterhaltung. Hitze und mangelnder Sauerstoff machten die Aktion allerdings eher zu bedrohlich, als dass man sie hätte genießen können. Nachglimmender Putz an der Gewölbedecke trug dann auch nicht zur Behaglichkeit bei. Als herbeigesehnter Abschluss des Gastmahls wurde „Mächthilds Jungfernspeis“ serviert: ein halber Eisstern im Waffelschälchen. Man erinnert sich, in einem ähnlichen Erlebnisrestaurant in Dresden vor Jahren bereits die gleiche Nachspeise serviert bekommen zu haben. Fazit des Essens. Sehr mäßig (5 Punkte). Wenig Gaumenkitzel, Genuss wird eigentlich schon durch das Essen mit dem Holzdolch im Keim erstickt und so üppig erscheint einem das Gastmahl im nachhinein nicht.

    Der Preis für dieses Menü scheint mit 29,90€ in Anbetracht der Speisenqualität nicht gerechtfertigt, wobei man dabei ja auch die Bespaßung durch Musiker und Schausteller mitbezahlt. Die Getränkepreise sind auch eher gehoben, denn ein Weizen schlägt schon mit 3,50€ zu Buche. 4 Punkte für das Preis-Leistungs-Verhältnis.

    Der Service ist freundlich. Niemand bleibt auf dem Trockenen sitzen, vorausgesetzt man zeigt den leeren Füllstand der Tonkrüge durch auf-den-Kopf-stellen an. Einige Gäste werden zwischendurch gebeten, beim Servieren einiger der Gänge zu helfen. Der Service wird mit erwartungsgemäßen 7 Punkten bewertet.

    Der Zarenkeller lebt sicherlich gut von großen Familien- und Betriebsfeiern, der Gesamteindruck ist allerdings nicht überwältigend. Diese Form Erlebnisrestaurant ist für Runden geeignet, bei denen es an Gesprächsstoff mangelt und man froh ist, mit Musik und Unterhaltung die Gesprächsthemen gleich mit geliefert zu bekommen. Wenn man sich allerdings wirklich grade unterhält, ist die laute Musik eher störend. Die Gesamtnote (nach Gutschilla-Wichtungsformel):  5,9 Punkte.


    Landhaus Lockwitzgrund Gutschein: Maimenü `09

    7 Mai 2009
    Maimenü 2009 (Landhaus Lockwitzgrund)

    Maimenü 2009 Landhaus Lockwitzgrund (einfach ausdrucken und einlösen)

    Spät aber trotzdem. Mittlerweile ist bereits eine Woche nach Veröffentlichung des Mai-Gutscheins vergangen, aber er soll unseren Lesern nicht vorenthalten werden. Das Landhaus Lockwitzgrund hat wieder sehr interessant klingende Köstlichkeiten in der Menüfolge zusammengestellt. Diese sind mit dem nebenstehenden Gutschein (der in der pluSZ vom 30.4.09 zu finden war) zum Schnäppchenpreis von 35€ für 2 Personen zu haben. Also: Ran an den Speck. Denn wie bereits (mehrmals) getestet, ist es einfach ein Gaumenschmaus.