Original vs. Cover: Aus zwei mach eins

3 Juni 2010

Geht es eigentlich nur mir so, dass mir dieses Lied so bekannt vorkommt? Man nehme George Harrison, mische ein Bissel Radiohead in den Refrain, und das ist, was rauskommt.

Original vs. Cover

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Original vs. Cover: The Riddle

13 Januar 2010

Die folgende „Cover“-Version wurde zufällig gehört auf mdrFigaro in Folk & Welt und für sehr interessant befunden. Die Band Eläkeläiset war mit ihren finnischen Versionen bekannter Pop- und Rockstücke schon sehr produktiv und weist eine beachtliche Diskographie auf. Übrigens: Im April auch live in vielen deutschen Städten zu erleben.

„The Riddle“

Original vs. Cover


Ohne Worte: Der Ilmenau Song

15 März 2009

Heimspiel für Jan Josef Liefers

21 Februar 2009

Mit dem Soundtrack seiner Jugend „gastierte“ der gebürtige Dresdner am 20.2.09 im Alten Schlachthof. Neben jeder Menge guter Musik (unter anderem auch mit Gast Werther Lohse von Lift) hört man viele Erinnerungen aus der Jugend des Schauspielers und (was ihm sichtlich Spaß macht) von Jan Josef gesteuerte Einspielungen von Tondokumenten von Erich über Walter bis zu Herrn Fuchs und Pittiplatsch. Es ist ein Rückblick, der nicht nostalgisch (oder ostalgisch) wirken soll. Er soll dem Publikum in Ost oder West zeigen, dass jeder seine Jugend mit Musik verbindet, beziehungsweise bestimmte Lieder mit bestimmten Erinnerungen verbunden sind. Das ist in allen Regionen Deutschlands gleich, auch wenn auf beiden Seiten der Mauer andere Idole prägend waren. Auch wenn man als jüngerer Jahrgang nicht so viele Lieder wiedererkennt oder zuordnen kann, ist es doch einfach zeitlos gute Musik. Unter anderem hört man Lieder von den Puhdys, Silly, Lift, Karat und den Roten Gitarren, aber eben nicht die „Knaller“, die auf Ostrock-Samplern hoch und runter gespielt werden, sondern Jan Josefs persönliche Lieblinge, die ihm früher wichtig waren und vor allem die ihm immernoch etwas bedeuten. Doch so schön die Jugenderinnerungen waren (und das sind Jugenderinnerungen ja meist), war es Herrn Liefers auch wichtig, mit Geschichten aus seinem Leben daran zu erinnern, wie die persönliche Biographie eines jeden DDR-Bürgers doch von äußeren Einflüssen und dem Wohlwollen bestimmter Personen abhängig war, oder wie von oben gepredigte Moral- und Wertvorstellungen von Funktionären nicht vorgelebt sondern zur Doppelmoral wurden.

Das Heimspiel hatte für Jan Josef Liefers besondere Bedeutung. Er ist in Dresden aufgewachsen. Die Schauplätze der erzählten Erinnerungen sind zumeist hier zu finden, bedurften also oft keiner weiteren Erklärung. „Das ist wie Eulen nach Athen tragen.“


Ewig jung – ein Songdrama von Erik Gedeon

18 Februar 2009

Neben „Erdbeerfelder für immer“ inszeniert das Staatsschauspiel Dresden mit „Ewig jung“ ein weiteres Stück unter Leitung von Erik Gedeon. Und da die Erdbeerfelder so ein prägendes Erlebnis waren, hieß es natürlich, nichts wie hin.

Die Handlung erklärt sich kurz. Es ist wohl das Jahr 2040. Routiniert treffen sich fünf betagte Schauspieler des Dresdner Ensembles in einem Aufenthaltsraum, einem Musizierzimmer. Betreut werden sie von einer jungen Krankenschwester. Während deren Abwesenheit erfreuen sich die Greisen ihrer nicht versiegen wollenden Lebenslust (von Striptease bis hin zu anzüglicher Poesie, von Verschrobenheiten über Kleinkriege zur allseitigen Harmonie). Dies kommt in Liedern „Stayin‘ Alive“, „You can leave your hat on“ oder „Barbie girl“ zum Vorschein. Im Kontrast dazu scheint Schwester Evamaria ihren Schützlingen mit Liedern vom Tod ein baldiges Ableben nahe legen zu wollen. Dieser Konflikt spitzt sich zu, bis es zu Evamarias Ermordung und Wiederauferstehung kommt.

Wenn man zuvor bereits „Erdbeerfelder für immer“ gesehen und gehört hat, zieht man leider öfter Vergleiche. Und dabei kommt „Ewig jung“ schlechter weg. Zum einen ist die Songauswahl in diesem Seniorenstück nicht ganz so „peppig“. Die Handlung wird auch weniger durch die Lieder und Liedtexte weitergetrieben, wodurch es gelegentlich einer willkürlichen Aneinanderreihung von Musikstücken ähnelt. Zum anderen kommt das gesamte Stück etwas statisch daher. Die Figuren machen kaum eine Entwicklung durch. (Dass die eitle Frau Fischer nach der ungewollten Entzauberung ihrer Haarpracht letztlich zu ihrem grauen Haar steht, ist eine weniger gravierende Persönlichkeitswandlung.) Das greise Alter und die dadurch bedingte Schwerfälligkeit der Figuren verlangsamen einige Szenen und lassen sie langatmig werden. Diese Bewegungseinschränkung, die einem nach einiger Zeit bei manchen Begebenheiten Geduld abverlangt, lässt kaum Bewegung im Sinne von Tanz zu. Außer einer recht netten Disco-Choreographie entstehen Tanzeinlagen in entsprechender Langsamkeit.

Spaß macht es dennoch, den gealterten Schauspielern im Jahre 2040 zuzusehen und zuzuhören. Das Stück bietet musikalisch abwechslungsreiche Interpretationen, begleitet von Herrn Mahn am Klavier mit gelegentlichen Soli von Frau Fischer am Saxophon (oder Känguru?). Die drei Zugaben, die zusätzliche Songs präsentieren, sind vom Publikum mit regem Applaus gefordert.


Schlagkräftige Clipbesetzung

3 Februar 2009

Wer hat sich denn in diesem Videoclip von Chris Cornell und Timberland verirrt. Wenn das nicht einer von den Milchschnittefressern ist…


Original vs. Cover: Harder, better, faster, stronger

13 November 2008

Allen bekannt düften diese beiden Versionen sein:

Original vs. Cover

Aber einfach nur krass ist die Variante „Mundgemachte Techno Musik“,

oder aber die „Handperformance“

und nicht zu vergessen „The dancing girl“.