Kleine Kellnerschule aus Sicht eines Gastes

23 November 2010

Allen, die mal in die Situation kommen, als Servicekraft in einem Restaurant zu arbeiten, seien folgende kleine Hinweise mitzugeben.

– Der Gast wird nicht geduzt (außer vielleicht in einer Studentenkneipe, oder wenn der Gast wirklich sehr jung ist).

– Auch wenn es noch so eng auf dem Tisch sein sollte: Privatgegenstände (Portemonnaie, Telefon) der Gäste werden nicht berührt, geschweige denn zur Seite geräumt, um irgendetwas auf den Tisch zu stellen.

– Wenn einem der Kollege schon souffliert, was nach dem Servieren auf dem Tisch noch fehlt (z.B. Worcestersauce), sollte man bei Nichtverstehen diskret nochmal nachfragen, anstelle mit einem „hab ich nicht verstanden“ vom Tisch zu verschwinden und sich anderen Beschäftigungen zu widmen.

– Man kommt nicht schon zum Abräumen an den Tisch, wenn die Gäste noch Besteck in der Hand halten. Auch durch die Frage, ob alles in Ordnung ist, kann man sich nur noch schwer aus diesem Fettnäpfchen retten, denn danach sollte man eher schon kurz nach dem Servieren der Speisen gefragt haben.

– Wenn man beim Kassieren die Buchung anders im System durchführt als gewohnt, informiert man wenigstens die Kollegen, damit diese beim Aufbruch der Gäste nicht fälschlicherweise nocheinmal die Rechnung bringen wollen.

Gegenteiliges Verhalten kommt beim Gast nicht gut an. Erlebt an einem Sonntag im November im Haus-Altmarkt. Der Servicekraft ist zu wünschen, dass sie in der (hoffentlich) vor kurzem erst begonnenen Ausbildung noch viel lernt.

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GutscHiLLA goes Utah: Hell`s Backbone Grill

16 Oktober 2010

Hell`s Backbone Grill
No. 20 North Highway 12
PO Box 1428
Boulder, Utah 84716
435-335-7464

Mehr durch Zufall sind wir auf dieses Restaurant gestoßen. Auf einem Road Trip durch die Sehenswürdigkeiten der Westküste der USA ging es von LA über den Sequoia National Park, Death Valley, Vegas, diversen anderen National Parks, San Francisco entlang Big Sur zurück nach LA. Auf einer weiteren abgelegenen Straße mitten in Utah waren wir auf der Suche nach einer Übernachtungsmöglichkeit. Unser wieder einmal freundlicher Printkollege „Lonley Planet USA“ empfahl uns die Boulder Mountain Lodge als eine komfortable Bleibe mit modernen Zimmern und WLAN (ganz wichtig). Der kleine Ort Boulder mit 180 Seelen (was in dieser Gegend glaub ich schon als Großstadt bezeichnet werden kann) ist jetzt nicht grade ein Highlight der Westküste oder Utah, aber das Fleisch und der Wille waren schwach nach einem weiteren stundenlangen Ritt in unserem PS-/Raum-Monster Ford Fusion noch eine Meile zusätzlich zu fahren. Also sollte es die Lodge werden. Ein weiteres schlagkräftiges Argument für diese Entscheidung gab ebenfalls der „Einsame Planet“: Das ortsansässige Restaurant mit dem liebevollen Namen „Hell`s Backbone Grill“ (Von der für den normalen Mitteleuropäer vorherrschenden Hitze an der Westküste ein ganz passender Name). Auf Seite 968 von 1328 heißt es „Hier gibt`s leckere Gerichte, das Fleisch kommt aus der Gegend und das Obst wird im eigenen Garten angebaut.“ Da man ja immer auch mal gerne die lokale Küche testet, klang das ganz verlockend. Vor allem unter dem Gesichtspunkt das es an der Westküste (evt. sogar in der gesamten USA) zwar an jeder Ecke einen Fastfood-Anbieter zu geben scheint, bei dem es mehr oder noch mehr ungesundes da fettiges Essen gibt, war die Aussicht auf Obst mal was ganz besonders Verlockendes. Also bei der netten Frau in der Lodge einchecken, wo wie immer Preise runter handeln angesagt war (hat auch wie so häufig zuvor und danach geklappt) und danach zum Abendmahl ab in den „Höllen Grill“.

 

Hell's Backbone Grill

Hell's Backbone Grill

Bereits die Gegend um die Lodge war sehr entspannend. Viel Natur und Ruhe. So konnten wir schon einige Meter vor dem Eingang -der Grill ist wirklich gleich neben der Lodge- Akustik-Gitarrenklänge vernehmen. Handgemachte Westernmusik…sehr fein. Der Local-Cowboy gab im Restaurant sein bestes und ließ gleich mal etwas Lagerfeuermetalität bei mir aufkommen. Das Restaurant selber ist eine Art Wintergarten, welches schlicht aber trotzdem gemütlich eingerichtet ist. Einfache Holzstühle und ein wie es sich für ein richtiges Restaurant gehört stilvoll gedeckter Tisch (mit Stoffservierte) sowie ein helles aber warmes Licht. Wer sich nur einen Drink einverleiben will, kann dies an einer eigens dafür vorgesehenen Bar tun. In den Abendstunden wenn die Sonne nicht mehr ihr bestes gibt, lädt ein geräumige Terrasse zum Speisen unter freiem Himmel ein. Am Ambiente gibt’s also nicht wirklich etwas auszusetzen: 8 Punkte

Zum Tisch wird man von der netten Bedienung geleitet. Keine Angst es besteht keine Smokingpflicht. Wir waren mit kurzen Hosen und Wanderschuhen/-sandalen vor Ort. Kaum am Tisch wird einem das obligatorische Eiswasser gereicht, was für diese Gegend wirklich überlebenswichtig ist, da man sich damit nicht zu letzt die überaus zuckerreichen Softdrinks verdünnen muss (noch ein Tipp für alle: In den Fastfoodrestaurants gibt es diese sehr günstig und mit der unbegrenzten Nachfülloption. Deswegen einfach den Becher randvoll mit Eis füllen und nur ein wenig Coke, Dr. Pepper, Mountain View oder was auch immer für Zuckerwasser hinzugeben. Das löscht den Durst besser und schont die Linie).

 

Lecker: Organic Food

Lecker: Organic Food

Beim Blick in die Speisekarte zeigt sich, dass der Reiseführer nicht gelogen hat. Alle Speisen klingen nach „Will ich haben“ und sind nach dem Prinzip „Organic Food“ zubereitet. D.h. alle Produkte kommen aus der näheren Umgebung (teilweise aus dem Garten hinter’m Haus) und werden frisch zubereitet. Ein Beispiel? Hähnchen mit Sose, die mit Trauben gespickt ist und dazu Reis. Einfach nur lecker. Alle 4 bestellten Gerichte haben ausgezeichnet gemundet, was nicht nur daran lag, dass es nach viel Fastfood in den Vortagen mal was ganz besonderes lag. Preislich liegt ein Hauptgericht bei 25-35$, was für die USA ganz normal ist.

Zusammenfassend ist zu sagen, dass man das Restaurant wirklich nur empfehlen kann. Essen, Getränke, Service super, Ambiente auch gut und preislich alles im Rahmen. Nur ist der Anreiseweg ein wenig lang. Also wenn ihr mal in der Gegend seid, stattet dem feinen Restaurant in Boulder doch einfach mal einen Besuch ab und sagt, dass ihr über http://www.gutschilla.de drauf gestoßen seid 😉

 

 


Original vs. Cover: Spocket vs. Dr. Terry Jones

11 September 2010

Und ich habe mich gefragt, wem der Typ ähnlich sieht…

Dr. Terry Jones

Dr. Terry Jones

Sprocket

Sprocket


Public viewing in Dresden und Umgebung zur WM 2010

11 Juni 2010

…oder wie ich es ja gerne nenne „Rudelguck“ gerät jetzt zur WM wieder in den Fokus. Wie ich wünschen sich sicherlich viele eine Übersicht, wo man sich denn nun überall den gemeinschaftlichen Emotionen des Fußballs hingeben kann.

Und hier ist jetzt eine Karte für Dresden und Umgebung, wo die Public viewing Highlights aufgeführt sind.

Alle weiteren Infos zur WM (Live-Ticker, Spielbereichte, WM Kommentare, ein Gewinnspiel u.v.m.) sind dann unter www.sz-online.de/wm auffindbar.


Original vs. Cover: Aus zwei mach eins

3 Juni 2010

Geht es eigentlich nur mir so, dass mir dieses Lied so bekannt vorkommt? Man nehme George Harrison, mische ein Bissel Radiohead in den Refrain, und das ist, was rauskommt.

Original vs. Cover


SZ-WM-Trainer werden! iPad gewinnen!

29 Mai 2010
Jetzt anmelden und iPad gewinnen

Jetzt anmelden und iPad gewinnen

Die Sächsische Zeitung bietet zur WM für alle aus dem Verbreitungsgebiet stammenden Trainerfüchse und Fußballmuffel ein Trainerspiel an bei welchem man als Gewinner ein begehrtes Apple iPad in Vollausstattung gewinnen kann. Einfach seine Traumelf aus 224 real bei der WM spielenden Kickern aufstellen und dann auf Punktejagt gehen. Denn jeder aufgestellter Spieler, erhält in Abhängigkeit wie er auf dem Rasen in Südafrika agiert, Punkte auf sein Konto. Grundlage hierfür ist die kicker-Note, ob der Spieler überhaupt aufgestellt wird und ob er Tore oder gelbe und rote Karten kassiert. Wer sich mit 4 bis 10 weiteren Einzelspielern zu einem Trainerteam zusammen schließen will, kann zusätzlich als Hauptpreis ein Dynamo Dresden Fanpaket abräumen. Mit dem Dynamo-Bus durch die Stadt, dann eine Stadionbesichtigung und anschließend ein Spielbesuch. Natürlich gibt es das aktuelle Trikot für jedes Teammitglied oben drauf. (Spielregeln, Erklärvideo wie man seine Mannschaft aufstellt Für alle die, die sich im großen Geschehen des Fußballs nicht so recht auskennen und die sich nicht die Gedanken machen wollen mit welcher Aufstellung sie nun die Hauptpreise abräumen können, lohnt sich das Mitmachen trotzdem. Denn  über den Mannschaftsgenerator (siehe Erklärvideo) kann man sich blitzschnell eine Zufallstruppe aufstellen lassen (ähnlich wie der Quicktipp im Lotto). Damit hat man zumindest die Chance auf einen der täglich und am Ende der WM unter allen Teilnehmern verlosten Preise. Und auch die sind attraktiv: Wie wäre z.B. mit ACDC-Konzerttickets?

Auf einer sz-online-Spezialseite zur WM findet ihr alle Informationen rund um das Großereignis. Ob Live-Ticker für die jenigen, die wärend der Spiele auf Arbeit sitzen sollten, oder eine Übersicht zu Public viewing Angeboten in Dresden und Umgebung ist viel Nützliches zu finden.


London Olympics 2012

21 Mai 2010

Hahaha, das Maskottchen für London Olympics 2012 erinnert irgendwie an eine Überwachungskamera. Aber daran ist man ja in London gewöhnt.

via Fefe